Studienpraxis

Innere Uhr beeinflusst Kalorienverbrennung

Der Kalorienverbrauch unseres Körpers und damit letztlich auch unser Gewicht hängt nicht allein davon ab, was und wie viel wir essen, sondern auch, wann wir die Nahrung zu uns nehmen. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt Forscher der Harvard Medical School in Boston, die in einer Pilotstudie untersuchten, welchen Einfluss unsere innere Uhr auf unseren Stoffwechsel und speziell auf den Energieumsatz unseres Körpers im Ruhezustand hat. Fazit: Am späten Nachmittag und frühen Abend verbrennen wir rund zehn Prozent mehr Kalorien als etwa am frühen Morgen.

Wissenschaftler belegen: Übergewicht erhöht Krebsrisiko

Zu dick ist ungesund. Das ist auch Übergewichtigen nicht neu. Aufgrund vielfältiger Informations- und Aufklärungsmaßnahmen sollte sich zum Beispiel inzwischen herumgesprochen haben, dass die Adipositas, also starkes bis krankhaftes Übergewicht, eine maßgebliche Ursache für Diabetes Typ-2 darstellt. Bekannt dürfte auch sein, dass die Zuckerkrankheit häufig mit Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck und überhöhten Fettwerten einhergeht. Als Folge davon nimmt die Gefahr zu, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden sowie die Gefäße zu schädigen.

Abnehmen mithilfe des braunen Fettgewebes

Körperfett, das beim Abnehmen hilft – das klingt absurd, zu schön, um wahr zu sein. Aber ist das auch so? Tatsächlich forschen nämlich Wissenschaftler schon seit einiger Zeit genau zu diesem Thema! Sie haben das braune Körperfett in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt, weil dieses körpereigene Fett im Gegensatz zu seinem weißen Pendant Kalorien verbrennt, statt sie zu speichern. Schade nur, dass man als erwachsener Mensch nur noch über wenig braunes Fett verfügt und dieses als Kalorienfresser nur noch relativ inaktiv ist. Deshalb versuchen Forscher herauszufinden, wie sich die Menge und die Aktivität des braunen Fetts steigern lassen. Denn dies könnte einen Beitrag dazu leisten, den Energieverbrauch des Körpers zu aktivieren und so sein Gewicht besser in den Griff zu bekommen.

Krankhafte Essstörungen werden immer häufiger diagnostiziert

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Essstörungen. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben hierzulande bei den Erwachsenen 1,5 Prozent der Frauen und 0,5 Prozent der Männer im Alter von 18 bis 79 Jahren mit Magersucht, Bulimie oder der sogenannten Binge-Eating-Störung zu tun. Das hört sich zunächst nach nicht so vielen Betroffenen an.

Ist Mahlzeitenersatz nachhaltig effektiv?

Dieser Frage ging im Rahmen der Diabetes-Charity-Gala 2018 der Deutschen Diabetes-Hilfe ein Wissenschaftliches Symposium am 19. Oktober 2018 in Berlin nach. Zur aktuelle Entwicklungen in der Adipositas- und Diabetes-Forschung referierten:

  • Professor Dr. Martin Halle, Ärztlicher Direktor Zentrum für Prävention und Sportmedizin an der TU München
  • Professor Dr. Stephan Martin, Chefarzt für Diabetologie am Westdeutschen Diabetes-Gesundheitszentrum
  • Professorin Dr. Martina de Zwaan, Direktorin der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie

Almased verbessert Leistungsfähigkeit beim Sport

Viele Menschen, die abnehmen wollen, greifen mit gutem Erfolg zu dem hochwertigen sojabasierten Diätprodukt Almased. Wissenschaftler der Universität Freiburg haben nun in einer Studie1 herausgefunden, dass Almased auch einen positiven Einfluss auf die Ausdauerleistungsfähigkeit des Körpers beim Sport hat. Zudem fanden die Forscher Indizien, dass der Körper sich nach einer Ausdauerbelastung besser regeneriert, wenn der Sportler regelmäßig Almased zu sich nimmt.

Darmbakterien und ihr Einfluss auf das Körpergewicht

Sind Sie ein guter Futterverwerter? Wenn ja, dann gehören Sie zu den Menschen, die auch dann noch zunehmen, wenn sie wenig essen. Schlechte Futterverwerter hingegen sind in der – beneidenswerten – Lage, scheinbar futtern zu können so viel sie wollen, ohne an Gewicht zuzulegen. Bislang machte die Wissenschaft für diese Unterschiede zu einem kleinen Teil die genetischen Anlagen der Betroffenen und zu einem erheblich größeren ihre Muskelmasse verantwortlich. Sprich: Je mehr Muskeln ein Mensch hat, über desto mehr Mitochondrien verfügt er, jene körpereigenen Energieöfen in den Muskelzellen, die Kalorien verbrennen. Neuere Studienergebnisse lassen nun allerdings darauf schließen, dass auch die Darmbakterien mit darüber entscheiden, ob wir zunehmen oder nicht. Demnach haben die im Darm angesiedelten Mikroorganismen erheblichen Einfluss darauf, wie viele Kalorien aus der Nahrung der Körper verwertet und gegebenenfalls in Form von Fettröllchen speichert.

Wer langsamer isst, bleibt eher schlank

„Iss langsam, Dir nimmt niemand etwas weg!“ Diese „Empfehlung“ seitens der Eltern dürften viele von uns aus ihrer Kindheit kennen. Sie wurde/wird meist argumentativ noch untermauert mit der Erklärung, dass langsameres Essen gesünder sei. Details dazu folgen meist nicht. Später lernen wir dann selbst, dass langsam essen genussvolleres Essen bedeutet. Japanische Forscher haben nun nachgewiesen, dass langsame Esser auch schlanker bleiben bzw. umgekehrt Menschen, die ihre Nahrung gierig in sich hineinschlingen, eher Gefahr laufen, übergewichtig zu werden.

Weniger Kilos rettet Leben

Die These, dass Übergewicht vor allem bei älteren Menschen besser sei als Normalgewicht, ist so gut wie widerlegt. Eine große Studie aus Schottland beweist das Gegenteil.

Ratgeber

Wer billig kauft, wird schneller dick

Schnäppchenjagd bei Lebensmitteln ungesund.
Die Bundesbürger gelten als Schnäppchenjäger. Doch mitunter scheinen sie an falschen Stellen zu sparen. So kritisieren Ernährungsexperten schon länger die „Geiz-ist-geil“-Mentalität der Deutschen bei Lebensmitteln. Denn sie steht in vielen Fällen einer gesunden Ernährung entgegen. Eine britische Studie hat jetzt bewiesen, was Wissenschaftler weltweit schon längst annahmen: Wer sich beim Einkauf von Nahrungsmitteln zu sehr an Sonderangeboten und niedrigen Preisen orientiert, läuft Gefahr, durch dieses Verhalten dick zu werden. Denn die besonders billigen Lebensmittel sind meist nicht besonders gesund, wie Verbraucherschützer schon länger warnen.

Übergewicht vor der Schwangerschaft: Risiko für Mutter und Kind

Vorher auf Normalgewicht achten.
Frauen mit einem normalen Körpergewicht starten besser in eine Schwangerschaft als übergewichtige. Umgekehrt bedeuten Übergewicht und Adipositas vor der Schwangerschaft höhere gesundheitliche Risiken für die werdende Mutter und ihr Kind. Das hat eine internationale Gemeinschaftsstudie ergeben, für welche die beteiligten Wissenschaftler die Daten von mehr als 196.000 Frauen aus 25 Studien in Europa und Nordamerika auswerteten. Demnach ist ein gesundes Körpergewicht vor der Schwangerschaft entscheidender für das Wohlbefinden von Mutter und Kind als die Gewichtszunahme der Mutter während der Schwangerschaft. Daraus leiten die Wissenschaftler die Empfehlung ab, bereits vor einer Schwangerschaft darauf zu achten, dass der Body-Mass-Index (BMI) im normalen Bereich ist.

Zu viele Energydrinks sind gesundheitsschädlich

Speziell Kinder und Jugendliche sind dadurch gefährdet.
Die insbesondere bei jüngeren Menschen so beliebten koffeinhaltigen Energydrinks können bei übermäßigem Konsum schwerwiegende gesundheitliche Schäden bei Kindern und Jugendlichen hervorrufen. Davor warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer aktuellen Stellungnahme. Darin kommt die Bundesbehörde zu der Bewertung, dass der akute moderate Konsum von Energydrinks bei gesunden jungen Erwachsenen nicht zu unerwünschten Wirkungen führt, wenn die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA als noch unbedenklich eingestufte Koffeinaufnahme nicht überschritten wird. Kinder und Jugendliche sollten laut EFSA generell nicht mehr als insgesamt 3 Milligramm (mg) Koffein pro Kilogramm (kg) Körpergewicht pro Tag zu sich nehmen.

Mit 10.000 Schritten pro Tag den Folgen von Inaktivität enteilen

Der Mensch ist für Bewegung konstruiert.
„These boots are made for walkin’“. Ob Nancy Sinatra bei der Titelzeile ihres Hits aus den 1960er Jahren ausgerechnet die zuletzt so modernen Hiking- oder Trekking-Boots meinte, darf bezweifelt werden. Ihr ging es bei dieser Aussage wohl mehr um die Abrechnung mit dem Partner und weniger um den Ausdruck von Wanderlust oder Freude an Bewegung. Doch es bedarf ja auch keiner Wanderstiefel, um die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen 10.000 Schritte am Tag zu absolvieren. Denn so viel Bewegung sollte sein, um gesund zu bleiben.

Übergewicht durch Überessen

Studie: Viele Menschen verzehren mehr als sie meinen.
Kennen Sie den Ausspruch „da waren die Augen wohl größer als der Magen“? Als Kind habe ich dies von meinen Eltern zu hören bekommen, wenn ich mir mehr Speisen auf den Teller gepackt habe, als ich letztlich zu vertilgen vermochte. Besonders bei meinen Lieblingsgerichten kam das häufiger vor. Dabei habe ich von diesem Essen vielfach in mich hineingestopft, bis wirklich nichts mehr ging. Am Ende hatte ich mich dann nur allzu oft regelrecht „über(fr)essen“. Doch nicht nur Kinder tendieren dazu, mehr „Futter“ in sich „hineinzuschaufeln“, als sie zum satt werden benötigen – und auch mehr als ihnen häufig gut tut. Denn die Folge von zu großen Portionen ist in vielen Fällen zu hohes Körpergewicht. Das haben Wissenschaftler inzwischen festgestellt.

Wenn Frustessen zu Kummerspeck führt

„Emotional eating“ als Ursache von Übergewicht.
Kummerspeck und Frustessen waren früher. Heute ist die Rede von „emotional eating“, wenn Menschen Nahrung dazu benutzen, um ihre Stimmungslage positiv zu beeinflussen. Doch egal wie man das Verhalten, sich über Kummer und Stress mit Futtern hinwegzuhelfen, auch nennt, es kann erheblich zu Übergewicht beitragen. Deshalb sollte man sich die Zusammenhänge zwischen Emotionen und Essen bewusst machen, empfehlen Fachleute.

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Unter der Rubrik Ratgeber veröffentlichen wir regelmäßig Artikel zu den Themen rund um Fitness & Wellness und liefern wissenswerte Hintergründe und Geschichten über Lebensmittel und Gerichte.

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