Studienpraxis

Wenn Stress dick macht

Ein Drittel der Menschen kompensiert Stress mit ungesundem Naschen. Doch das ist fatal. Denn sie werden nicht nur immer dicker, sondern laufen auch Gefahr, langfristig ernsthaft zu erkranken.

Abnehmen ohne Jo-Jo-Effekt

Der glykämische Index ist das Maß aller Dinge bei Diäten. Er zeigt an, wie hoch der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr eines kohlenhydrathaltigen Essens über dem Normalwert liegt.

Ein dicker Bauch, das Gesundheitsrisiko par excellence!

Bauchfett hat einen besonders schlechten Ruf. Zum einen mögen viele Menschen keine „Plauze“. Zum anderen, und das ist viel wichtiger, warnen Mediziner und Ernährungsexperten unisono vor den erheblichen gesundheitlichen Risiken gerade von zu viel Fett am Bauch. Denn dieses sogenannte viszerale Fett kann ernste Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck zur Folge haben, die im schlechtesten Fall einen Herzinfarkt oder Schlaganfall nach sich ziehen. Aber warum ist insbesondere das Bauchfett so gefährlich für unser Wohlbefinden?

Studie: Bald gibt es weltweit mehr über- als untergewichtige Kinder und Jugendliche

Wenn der aktuelle Trend zu immer mehr fettleibigen Kindern und Jugendlichen anhält, wird es im Jahr 2022 mehr über- als unterernährte Menschen in diesem Alter geben. Davon geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus.

Macht Hunger tatsächlich schlechte Laune?

Kennen Sie das? Den ganzen Tag hatten Sie auf der Arbeit Stress, hatten noch nicht einmal Zeit, einen Happen zu essen, und sind nun mit knurrendem Magen im Auto auf dem Heimweg. Da nimmt Ihnen auch noch jemand die Vorfahrt und Sie explodieren plötzlich vor Wut. Kann man etwa besonders aggressiv werden, wenn man Hunger hat? US-Wissenschaftler von der University of North Carolina at Chapel Hill haben jetzt herausgefunden, dass nicht allein der schiere Hunger der Grund dafür ist, sondern auch der Kontext, also die Situation, in der die negativen Gefühle hochkommen.

Studie: Mit Almased haben Diabetiker den Blutzucker langfristig im Griff

Durch eine auf den Patienten individuell zugeschnittene Mahlzeitenersatzdiät mit proteinreichem Almased lassen sich die Blutzuckerwerte von Typ-2-Diabetikern auch langfristig unter Kontrolle bringen und sogar senken. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums (WGDZ) im Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD).

Studie: Weniger Kalorien können das Altern verlangsamen

Wer kalorienärmer isst, lebt länger. Diese simple Formel legen jüngste Ergebnisse aktueller Studien nahe, in denen Wissenschaftler der Frage nachgingen, ob sich durch eine Einschränkung der Kalorienzufuhr bei der Ernährung der allgemeine Gesundheitszustand verbessern und die Lebenserwartung verlängern lässt. Schließlich hatten Tierversuche mit kalorienreduzierter Ernährung bereits gezeigt, dass sich so die Lebenszeit der tierischen Probanden um bis zu 50 Prozent ausdehnen lässt.

Mit „guten“ Lebensmitteln Entzündungen vorbeugen

Gesunde Ernährung bedeutet auch, zwischen Nahrungsmitteln zu unterscheiden, die unserem Wohlbefinden zuträglich sind, und solchen, die ihm möglicherweise schaden. US-amerikanische Wissenschaftler der Universität Harvard in Cambridge/Massachusetts können jetzt sogar konkret benennen, welche Lebensmittel bzw. Ernährungsformen im menschlichen Körper Entzündungen hervorrufen und welche eher anti-entzündlich wirken. Demnach sollte man rotes Fleisch, verarbeitete Fertiggerichte und raffinierten Zucker meiden, weil sie die Entzündungswerte im Körper erhöhen. Dagegen sind laut dieser Studie Fisch, Gemüse, Früchte, Nüsse, Tee und wohldosiert auch dunkle Schokolade zur Vorbeugung sowie sogar zur Bekämpfung von Entzündungen zu empfehlen.

Weltdiabetestag 2018

Zum Weltdiabetestag am 14. November 2018 wurde die Hochschule für bildende Künste in Dresden blau beleuchtet, um auf Diabetes aufmerksam zu machen. Auf den Knopf zur Illuminaton drückten der Vorstandssitzende der Deutschen Diabetes-Hilfe Dr. Jens Kröger, Oliver Wehner (MdL, gesundheitspolitischer Sprecher der sächsischen CDU) und Falk-Willy Wild (Schauspieler aus Dresden).

Nach der Illumination fand in der Unterkirche der Frauenkirche eine geschlossene Veranstaltung zum Thema „Zwischen Prävention und Prävalenz: Sachsen als Vorreiter in der Diabetesversorgung“ statt.

Ratgeber

Wer billig kauft, wird schneller dick

Schnäppchenjagd bei Lebensmitteln ungesund.
Die Bundesbürger gelten als Schnäppchenjäger. Doch mitunter scheinen sie an falschen Stellen zu sparen. So kritisieren Ernährungsexperten schon länger die „Geiz-ist-geil“-Mentalität der Deutschen bei Lebensmitteln. Denn sie steht in vielen Fällen einer gesunden Ernährung entgegen. Eine britische Studie hat jetzt bewiesen, was Wissenschaftler weltweit schon längst annahmen: Wer sich beim Einkauf von Nahrungsmitteln zu sehr an Sonderangeboten und niedrigen Preisen orientiert, läuft Gefahr, durch dieses Verhalten dick zu werden. Denn die besonders billigen Lebensmittel sind meist nicht besonders gesund, wie Verbraucherschützer schon länger warnen.

Übergewicht vor der Schwangerschaft: Risiko für Mutter und Kind

Vorher auf Normalgewicht achten.
Frauen mit einem normalen Körpergewicht starten besser in eine Schwangerschaft als übergewichtige. Umgekehrt bedeuten Übergewicht und Adipositas vor der Schwangerschaft höhere gesundheitliche Risiken für die werdende Mutter und ihr Kind. Das hat eine internationale Gemeinschaftsstudie ergeben, für welche die beteiligten Wissenschaftler die Daten von mehr als 196.000 Frauen aus 25 Studien in Europa und Nordamerika auswerteten. Demnach ist ein gesundes Körpergewicht vor der Schwangerschaft entscheidender für das Wohlbefinden von Mutter und Kind als die Gewichtszunahme der Mutter während der Schwangerschaft. Daraus leiten die Wissenschaftler die Empfehlung ab, bereits vor einer Schwangerschaft darauf zu achten, dass der Body-Mass-Index (BMI) im normalen Bereich ist.

Zu viele Energydrinks sind gesundheitsschädlich

Speziell Kinder und Jugendliche sind dadurch gefährdet.
Die insbesondere bei jüngeren Menschen so beliebten koffeinhaltigen Energydrinks können bei übermäßigem Konsum schwerwiegende gesundheitliche Schäden bei Kindern und Jugendlichen hervorrufen. Davor warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer aktuellen Stellungnahme. Darin kommt die Bundesbehörde zu der Bewertung, dass der akute moderate Konsum von Energydrinks bei gesunden jungen Erwachsenen nicht zu unerwünschten Wirkungen führt, wenn die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA als noch unbedenklich eingestufte Koffeinaufnahme nicht überschritten wird. Kinder und Jugendliche sollten laut EFSA generell nicht mehr als insgesamt 3 Milligramm (mg) Koffein pro Kilogramm (kg) Körpergewicht pro Tag zu sich nehmen.

Mit 10.000 Schritten pro Tag den Folgen von Inaktivität enteilen

Der Mensch ist für Bewegung konstruiert.
„These boots are made for walkin’“. Ob Nancy Sinatra bei der Titelzeile ihres Hits aus den 1960er Jahren ausgerechnet die zuletzt so modernen Hiking- oder Trekking-Boots meinte, darf bezweifelt werden. Ihr ging es bei dieser Aussage wohl mehr um die Abrechnung mit dem Partner und weniger um den Ausdruck von Wanderlust oder Freude an Bewegung. Doch es bedarf ja auch keiner Wanderstiefel, um die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen 10.000 Schritte am Tag zu absolvieren. Denn so viel Bewegung sollte sein, um gesund zu bleiben.

Übergewicht durch Überessen

Studie: Viele Menschen verzehren mehr als sie meinen.
Kennen Sie den Ausspruch „da waren die Augen wohl größer als der Magen“? Als Kind habe ich dies von meinen Eltern zu hören bekommen, wenn ich mir mehr Speisen auf den Teller gepackt habe, als ich letztlich zu vertilgen vermochte. Besonders bei meinen Lieblingsgerichten kam das häufiger vor. Dabei habe ich von diesem Essen vielfach in mich hineingestopft, bis wirklich nichts mehr ging. Am Ende hatte ich mich dann nur allzu oft regelrecht „über(fr)essen“. Doch nicht nur Kinder tendieren dazu, mehr „Futter“ in sich „hineinzuschaufeln“, als sie zum satt werden benötigen – und auch mehr als ihnen häufig gut tut. Denn die Folge von zu großen Portionen ist in vielen Fällen zu hohes Körpergewicht. Das haben Wissenschaftler inzwischen festgestellt.

Wenn Frustessen zu Kummerspeck führt

„Emotional eating“ als Ursache von Übergewicht.
Kummerspeck und Frustessen waren früher. Heute ist die Rede von „emotional eating“, wenn Menschen Nahrung dazu benutzen, um ihre Stimmungslage positiv zu beeinflussen. Doch egal wie man das Verhalten, sich über Kummer und Stress mit Futtern hinwegzuhelfen, auch nennt, es kann erheblich zu Übergewicht beitragen. Deshalb sollte man sich die Zusammenhänge zwischen Emotionen und Essen bewusst machen, empfehlen Fachleute.

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Unter der Rubrik Ratgeber veröffentlichen wir regelmäßig Artikel zu den Themen rund um Fitness & Wellness und liefern wissenswerte Hintergründe und Geschichten über Lebensmittel und Gerichte.

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