Studienpraxis

Machen uns Daten gesünder?

Smart Hospital – Das Krankenhaus der Zukunft.
Interview mit Prof. Dr. Jochen A. Werner, Universitätsklinikum Essen.

Von wegen „selbst schuld“!

Stigmatisierung durch Gesellschaft belastet Übergewichtige zusätzlich.
Dass mit Almased ein erprobtes Mittel zur Verfügung steht, um erfolgreich abzunehmen und wirkungsvoll viel für sein persönliches Wohlbefinden zu tun, ist inzwischen ebenso hinlänglich bekannt, wie in wissenschaftlichen Studien erwiesen. Somit kann jeder ohne großen Aufwand etwas gegen überflüssige Pfunde tun. Kein Kraut gewachsen scheint allerdings gegen die Stigmatisierung, der übergewichtige Menschen in der Öffentlichkeit nur allzu häufig ausgesetzt sind. Denn vielfach wird der Einzelne für seine überflüssigen Kilos verantwortlich gemacht: alles selbst verschuldet, lautet dann das vorschnelle Urteil. Dabei wissen die wenigsten Bundesbürger Bescheid über die tatsächlichen Ursachen von starkem Übergewicht (Adipositas). Das machte bereits der sogenannte XXL-Report der DAK deutlich, eine Studie, die aufzeigte, wie dicke Menschen in unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden.

Besser „schlechtes Wetter“ als Übergewicht!

Britische Forscher warnen vor großen Portionen und Teller leer essen.
„Wenn Du Deinen Teller nicht leer isst, gibt es kein gutes Wetter.“ Diese Aufforderung, kein Essen übrig zu lassen, kennen wohl viele noch aus ihrer Kindheit. Der an sich gut gemeinte Versuch, Kinder dazu zu bewegen, sich bei Tisch satt zu essen, anstatt sich anschließend mit Süßigkeiten oder ähnlich weniger gesunden Nahrungsmitteln vollzustopfen, kann allerdings gefährliche Auswirkungen haben, wie britische Forscher jüngst feststellten. Sie wiesen nämlich in einer Studie nach, dass Menschen, die dazu tendieren, die Essensportionen auf ihrem Teller grundsätzlich komplett zu sich zu nehmen, deutlich mehr verzehren als Personen, die sich so nicht verhalten. Daraus kann demnach das Risiko von Übergewicht resultieren.

Don’t worry – lettuce be happy

Forscher: Obst und Gemüse bauen Psyche auf.
Der Verzehr von Obst und Gemüse hat offenbar tatsächlich einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden. Denn diese Nahrungsmittel wirken sich positiv auf die Psyche aus, wie australische und britische Wissenschaftler jetzt unabhängig voneinander in Studien feststellten. Darin kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die psychische Verfassung der Probanden umso besser war, je mehr Obst und Gemüse sie aßen. Das gaben die Testpersonen nicht nur als eigenes Empfinden zu Protokoll, sondern die Aussage ließ sich von den Studienleitern auch nachmessen.

Adipositas lässt Hirn schrumpfen

Studie belegt erhöhtes Demenzrisiko bei Übergewichtigen.
Das Körpergewicht hat Einfluss auf die Hirnsubstanz. Genauer gesagt lässt Übergewicht das menschliche Gehirn früher altern und schrumpfen. Zu diesem Ergebnis kommen britische Wissenschaftler unabhängig voneinander in zwei aktuellen Studien. Sie stellen darin auch einen Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und einem höheren Demenzrisiko her. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich mit einer Gewichtsreduktion mittels einer Formuladiät wie Almased auch schon frühzeitig etwas gegen Beeinträchtigungen der Hirnleistungen im Alter unternehmen lässt.

Durch Abnehmen körpereigenen Appetitzügler mobilisieren

Almased reaktiviert Sättigungshormon Leptin.
Manche Menschen werden einfach nicht satt, obwohl ihr körpereigener Bedarf an Nährstoffen längst gestillt ist. Bei ihnen wirkt vielfach das von den Fettzellen freigesetzte Hormon Leptin nicht, das zusammen mit den Botenstoffen Ghrelin und Cortisol das menschliche Hunger- bzw. Sättigungsgefühl steuert: Ghrelin regt den Appetit an, Leptin teilt dem Körper mit, das Essen einzustellen und stattdessen die eigenen Energiespeicher, die Fettdepots, anzuzapfen. Eine neue wissenschaftliche Studie hat nun auf der Basis von Almased den Einfluss von Formula-Ersatzmahlzeiten auf die Leptin-Regulierung im Körper untersucht und dabei festgestellt, dass damit das Leptin seine Funktion als Appetitzügler wiedererlangen kann. Das erleichtert bzw. fördert das Abnehmen und hilft, das Gewicht langfristig gesund zu normalisieren.

Tiefkühlpizza, Pommes, Fast Food etc. erhöhen Sterberisiko

Wissenschaftler warnen vor zu viel Fertignahrungsmitteln.
Fertiggerichte sind offenbar noch ungesünder als ohnehin bereits bekannt. Denn laut neuen Studien tragen sie nicht nur maßgeblich zu Übergewicht und den sogenannten Wohlstandskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes bei, sondern können auch lebensverkürzend wirken.

WHO warnt vor weltweit zunehmendem Bewegungsmangel

Mehr als ein Viertel der erwachsenen Weltbevölkerung bewegt sich zu wenig und kann deshalb krank werden. Dies ist das traurige Ergebnis einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Danach drohen weltweit rund 1,4 Milliarden Menschen Gesundheitsschäden wegen nicht ausreichender Bewegung. Nach den Erhebungen der Verfasser der Untersuchung ist das Defizit an Bewegung zwar regional unterschiedlich stark ausgeprägt: Mangelhaft ist die körperliche Aktivität demnach besonders in den reicheren Ländern der Welt. Aber besorgt stimmt die WHO vor allem die Tendenz eines allgemein zunehmenden Bewegungsmangels. Und da machen die Deutschen keine Ausnahme – hierzulande kommen die Bewegungsmuffel laut der WHO-Studie auf einen Anteil von 42 Prozent.

Neue Studie: Unfruchtbar wegen Softdrinks

Im Rahmen unserer regelmäßigen Hinweise auf wissenschaftliche Studien, aus denen sich bedenkenswerte Empfehlungen für eine gesundheitsförderliche und gewichtsoptimierende Ernährung ableiten lassen, möchten wir an dieser Stelle auf eine aktuelle US-amerikanische Untersuchung aufmerksam machen, deren Ergebnisse insbesondere für jüngere Menschen von Interesse sein dürften. Forscher der Boston University School of Public Health (BUSPH) haben nämlich jetzt herausgefunden, dass Softdrinks die Fruchtbarkeit beeinflussen – und zwar negativ. Demnach sind die erheblich gezuckerten Getränke – wie Cola, Limonaden etc. – nicht nur massive „Kalorienhammer“, sondern senken auch die Aussicht auf Nachwuchs deutlich. Und wenn von Paaren beide Partner ein Faible für solche Zuckerbomben haben, schadet dies ihrem Kinderwunsch erheblich, wie die Wissenschaftler warnen. Sie stellen dabei speziell den sogenannten Energydrinks ein besonders schlechtes Zeugnis für die Zeugungsfähigkeit aus.

Ratgeber

Flammkuchen – der Temperaturmesser, der zur Delikatesse wurde

Einige Speisen haben einen sehr innigen Bezug zu bestimmten Jahreszeiten. Als ein treffliches Beispiel dafür darf wohl der Flammkuchen gelten, der insbesondere im Herbst und im Winter gern als Snack in gemütlichen abendlichen Runden gereicht wird. Das vergleichsweise einfache Rezept für den Flammkuchen stammt ursprünglich aus dem Elsass und die Speise wird bis heute als Repräsentant der dortigen Küche hoch geschätzt. Dabei wurde die elsässische Spezialität Überlieferungen zufolge nur erfunden, um die Hitze in Backöfen zu testen. Insofern hat sich in diesem Fall ein Hilfsmittel zur Temperaturbestimmung zu einem kulinarischen Highlight entwickelt.

Effektive Anti-Aging-Strategie: Muskelschwund durch Training und adäquate Ernährung aufhalten

„Von nun an ging‘s bergab“ – der Titel/Refrain dieses Chansons von Hildegard Knef aus den 60er Jahren trifft für mehr Menschen zu als vielfach angenommen – zumindest was ihre Muskulatur anbetrifft. Denn bei Frauen und Männern setzt bereits ab Mitte 20 der Muskelabbau ein, die körperliche Leistungsfähigkeit beginnt abzunehmen. Wenn man nichts dagegen unternimmt, reduziert der menschliche Körper ab dem Alter von etwa 25 seine Muskelmasse alle zehn Jahre um fünf bis zehn Prozent, warnen (Sport-)Mediziner. Soweit die unangenehme Nachricht. Die gute hingegen lautet, dass man diesem schleichenden Abbauprozess entgegenwirken kann: Indem man aktiv ist, seine Muskulatur fordert und sich richtig ernährt. Denn nur bei Untrainierten vermindern sich Zahl und auch Querschnitt der Muskelfasern mit den Lebensjahren.

Die Artischocke – oder: So heilsam kann der Zorn des Zeus sein

Ausgerechnet das Thema weibliche Schönheit taucht im Zusammenhang mit einer äußerlich eher unattraktiven Pflanze immer wieder auf: der Artischocke. Die Riesendistel verdankt laut der griechischen Mythologie nicht nur ihren Namen einer der zahlreichen amourösen Eskapaden von Göttervater Zeus. Auch eine berühmte Filmschauspielerin, die man zu ihrer Zeit als eine der schönsten Frauen der Welt rühmte, trat in den Kindertagen ihrer Karriere als Artischocken-Königin in Erscheinung. Und der deutsche Dichterfürst Goethe versuchte, die Damenwelt mit Artischocken-Sträußen als Blumenersatz, aufgewertet durch ein selbst verfasstes Gedicht, zu verzaubern. Doch der Reihe nach …

Schlechte Laune ernst nehmen!

Manche Menschen gelten grundsätzlich als „Sonnenschein“, andere dagegen eher als „Miesepeter“. Doch auch notorisch gut gelaunte Menschen sind hin und wieder „ungnädig“ gestimmt. Über solche schlechte Laune sollte man nicht immer einfach hinweggehen, empfehlen Experten. Denn derartige Verstimmungen können ein Signal dafür sein, dass etwas nicht stimmt, man unzufrieden bzw. über etwas oder jemanden verärgert ist. Insbesondere wenn miese Stimmung länger anhält, sollte man sich auf die Suche nach deren Auslösern machen, raten Psychologen.

Dill – beliebtes Gewürz und Heilmittel von alters her

Die Bezeichnung „Dual-Use-Güter“ für Waren, die zweifach verwendet werden können, etwa zivil und militärisch, ist noch nicht so alt. Eine ganze Reihe von Pflanzen hingegen ist schon seit Hunderten von Jahren sowohl als Gewürz wie auch als Heilmittel bekannt. Eine davon ist der Dill, dem sogar magische Wirkungen nachgesagt wurden. Inwieweit sich diese tatsächlich auch realisieren lassen, sei dahingestellt. Fest steht jedoch, dass das Küchenkraut sich nicht nur zur geschmacklichen Verfeinerung von Speisen eignet, sondern eben auch als Heilpflanze.

Bei veganer Ernährung Mangelerscheinungen vorbeugen

Vegane Ernährung liegt im Trend. Die Anzahl der Menschen, die auf jegliche Nahrungsmittel tierischen Ursprungs verzichten, schätzt der Vegetarierbund Deutschland auf rund eine Million und bezieht sich dabei auf entsprechende Umfragen. Um sich vegetarisch oder vegan zu ernähren, gibt es verschiedene Gründe: ethische Motivationen, Umweltschutzüberlegungen oder auch religiöse Überzeugungen. Zudem gehen Vegetarier davon aus, sich so gesund wie nur möglich zu ernähren, indem sie einen Bogen um Fleisch, Milch und Milchprodukte, Eier und Fisch machen. Stattdessen leben Veganer fast ausschließlich von pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse.

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Unter der Rubrik Ratgeber veröffentlichen wir regelmäßig Artikel zu den Themen rund um Fitness & Wellness und liefern wissenswerte Hintergründe und Geschichten über Lebensmittel und Gerichte.

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