Studienpraxis

WHO warnt vor weltweit zunehmendem Bewegungsmangel

Mehr als ein Viertel der erwachsenen Weltbevölkerung bewegt sich zu wenig und kann deshalb krank werden. Dies ist das traurige Ergebnis einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Danach drohen weltweit rund 1,4 Milliarden Menschen Gesundheitsschäden wegen nicht ausreichender Bewegung. Nach den Erhebungen der Verfasser der Untersuchung ist das Defizit an Bewegung zwar regional unterschiedlich stark ausgeprägt: Mangelhaft ist die körperliche Aktivität demnach besonders in den reicheren Ländern der Welt. Aber besorgt stimmt die WHO vor allem die Tendenz eines allgemein zunehmenden Bewegungsmangels. Und da machen die Deutschen keine Ausnahme – hierzulande kommen die Bewegungsmuffel laut der WHO-Studie auf einen Anteil von 42 Prozent.

Neue Studie: Unfruchtbar wegen Softdrinks

Im Rahmen unserer regelmäßigen Hinweise auf wissenschaftliche Studien, aus denen sich bedenkenswerte Empfehlungen für eine gesundheitsförderliche und gewichtsoptimierende Ernährung ableiten lassen, möchten wir an dieser Stelle auf eine aktuelle US-amerikanische Untersuchung aufmerksam machen, deren Ergebnisse insbesondere für jüngere Menschen von Interesse sein dürften. Forscher der Boston University School of Public Health (BUSPH) haben nämlich jetzt herausgefunden, dass Softdrinks die Fruchtbarkeit beeinflussen – und zwar negativ. Demnach sind die erheblich gezuckerten Getränke – wie Cola, Limonaden etc. – nicht nur massive „Kalorienhammer“, sondern senken auch die Aussicht auf Nachwuchs deutlich. Und wenn von Paaren beide Partner ein Faible für solche Zuckerbomben haben, schadet dies ihrem Kinderwunsch erheblich, wie die Wissenschaftler warnen. Sie stellen dabei speziell den sogenannten Energydrinks ein besonders schlechtes Zeugnis für die Zeugungsfähigkeit aus.

Verdauung beginnt bereits vor dem Essen – Anblick und Geruch von Lebensmitteln setzt Stoffwechsel in Gang

Das Auge isst mit. Wie viel Wahrheit in diesem Sprichwort liegt, haben Wissenschaftler inzwischen nachgewiesen. Sie konnten in zahlreichen Studien belegen, dass hübsch angerichtete Speisen den Genuss beim Essen steigern. Unterdessen ist die Wissenschaft davon überzeugt, dass der Sehsinn einen direkten Einfluss auf unseren Geschmackssinn ausübt. Damit konnte sie schlüssig nachvollziehen, was Restaurantchefs und Köche schon lange aus Erfahrung wussten: Speisen sollten nicht nur gut schmecken, sondern auch ansehnlich angerichtet sein. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung in Köln haben nun zudem herausgefunden, dass allein schon die Wahrnehmung von Nahrung über das Auge und die Nase in der Leber Verdauungsprozesse in Gang setzt.

TK-Studie: Deutsche würden sich gern gesünder ernähren, wissen aber oft nicht wie

Die Einstellung der Deutschen zu ihrer Ernährung hat sich verändert. Legten sie bis vor wenigen Jahren noch am meisten Wert auf guten Geschmack beim Essen, wollen sich inzwischen viele Menschen gesünder ernähren. Das geht zumindest aus der neuen Ernährungsstudie 2017 der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Demnach kommt es 45 Prozent und damit dem größten Teil der Befragten bei ihrer Ernährung vor allem darauf an, dass sie gesund ist. In der vorherigen TK-Ernährungsstudie aus dem Jahr 2013 war „Hauptsache lecker“ noch die am häufigsten geforderte Eigenschaft bei den Nahrungsmitteln. Damals gaben erst 35 Prozent der Befragten an, dass für sie Gesundheit das wichtigste Kriterium bei der Ernährung sei.

Weichen für gesundes Körpergewicht werden schon in der Kindheit gestellt

Wer in der frühen Kindheit bereits zu viel Gewicht auf die Waage bringt, behält sein Übergewicht vielfach auch in der Jugendzeit und häufig noch im Erwachsenenalter. Deshalb sollten Eltern, Erzieher sowie Kinder- und Jugendärzte schon früh darauf achten, Kinder mit Anlagen für Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit (Adipositas) rechtzeitig zu erkennen. Das geht aus einer aktuellen Studie der Universität Leipzig hervor, bei der die Wissenschaftler die Entwicklung des Gewichts von mehr als 51.000 Kindern von der Geburt bis ins Jugendalter analysierten, konkret von 0 bis 18 Jahren.

Studie: Frühstücksmuffel haben höheres Diabetesrisiko

Ein reichhaltiges Frühstück ist die beste Grundlage für den Tag. Für unsere Eltern- und Großelterngeneration war dies noch eine unumstößliche Lebensweisheit. Heute sparen sich viele das Frühstück: Sie haben keinen Hunger, keine Zeit oder wollen Kalorien sparen. Ob der Start in den Tag mit oder ohne Frühstück gesünder ist, darüber gibt es auch in der Wissenschaft noch keine eindeutige Lehrmeinung. Laut einer neuen Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums erhöht jedoch der Verzicht auf das Frühstück das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken um 33 Prozent.

Warum wir dem Doktor oft nicht die Wahrheit sagen

Unter Ärzten kursiert eine Faustregel über die Aussagen, die Patienten im Gespräch mit ihnen machen: Verdoppele den Alkoholkonsum und halbiere die körperliche Aktivität, dann hast Du eine halbwegs realistische Einschätzung. Ärzte wissen aus Erfahrung, dass sie von Patienten nicht selten angelogen werden. Eine Studie aus den USA hat die ärztliche Intuition jetzt objektiv belegt und herausgefunden, warum wir es mit der Wahrheit im Sprechzimmer oft nicht so genau nehmen.

Campus Talks (ARD-alpha): Konsumentenbeeinflussung & Gerechte Gesundheitsversorgung

In der Sendung „Campus Talks“ (ARD-alpha) vom 12.03.2019 erläutert der Konsumentenverhaltensforscher Claas Christian Germelmann von der Universität Bayreuth, wie Verbraucher in ihrem Kaufverhalten manipuliert werden. Und der Gesundheitswissenschaftler Eckhard Nagel von der Universität Bayreuth verrät, ob unsere Gesundheitsversorgung gesellschaftlich gerecht ist

Studie: Almased in der Therapie von Typ-2-Diabetes

Eine ganz aktuelle Studie vom Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum in Düsseldorf belegt, dass Personen mit Typ-2-Diabetikes von einer Formuladiät unterstützten kohlenhydratarmen Ernährung profitieren können. Laut Aussagen von Studienleiterin Frau Dr. Kempf kann eine solche Kost vergleichbare Wirksamkeiten zeigen, wie die bariatrische Chirurgie. In einer Studie wurden über 400 übergewichtige Personen mit Typ 2-Diabetes eingeschlossen, die im Mittel einen HbA1c von 8% aufweisen. Diese wurden mithilfe der handelsüblichen Formuladiät, es wurde das Präparat Almased Vitalkost verwendet, über drei Monate behandelt und insgesamt über ein Jahr nachverfolgt. Ziel war es, die Formuladiät als Starthilfe in eine kohlenhydratarme Kost zu nutzen. Bei dieser Studie, die in dem renommierten wissenschaftlichen Journal Nutrients publiziert wurde, konnte gezeigt werden, dass HbA1c, Nüchternzucker, Blutdruck und Körpergewicht signifikant gesenkt werden konnten.

Ratgeber

Gesunde Käseleckerei aus der Schweiz: der Gruyère

Schweizer Käse, mein „kulinarisches Highlight“ aus Kindertagen, war leicht an den Löchern zu erkennen. Zu jener Zeit war Emmentaler noch quasi das Synonym für klassischen Käse aus dem Alpenland. Inzwischen hat dem „Käse mit den Löchern“ jedoch ein anderes Produkt den Rang als beliebtester Schweizer Vertreter seiner Art abgelaufen: der Gruyère. Seine Hersteller führen den Erfolg ihrer Ware auf deren besondere Qualität zurück.

Das „Dickmach“-Hormon: Ghrelin

Neben dem berüchtigten „inneren Schweinehund“ erweist sich beim Abnehmen häufig auch ein Hormon als problematisch, das als Appetitanreger gefürchtet wird. Die Rede ist von Ghrelin, dem sogenannten „Hungerhormon“. Es steuert unseren Appetit und das Gefühl von Sättigung. Die entsprechenden Signale dafür bekommt das Gehirn über das Ghrelin vom Magen gesendet, wo der Botenstoff gebildet wird. Diese Informationsübermittlung funktioniert nach einem denkbar einfachen Prinzip: Ein hoher Ghrelinspiegel – vor einer Mahlzeit – signalisiert dem Gehirn Hunger. Nach dem Essen sinkt der Ghrelinpegel dann wieder ab, wir fühlen uns gesättigt, haben keinen weiteren Appetit mehr. Das bedeutet: Bei einem zu lange zu hohen Ghrelinspiegel stellt sich nur selten ein Sättigungsgefühl ein – die beste Voraussetzung für überflüssige Pfunde!

Vom klassischen Meeresmonster zur gesunden Delikatesse: der Tintenfisch

Solange es Menschen gibt, gibt es Ungeheuer. Denn in diesen Wesen nehmen unsere Ängste im Wortsinn Gestalt an. Auslöser menschlicher Ängste ist vielfach Unbekanntes, sind Dinge oder Umgebungen, die einem nicht geheuer(!) sind. Wen kann es da verwundern, dass Erzähler und Literaten von jeher in einem dem Menschen bis heute noch nicht vollständig zugänglichen Lebensraum, den Tiefen des Meeres, Fabelwesen und Ungeheuer ansiedelten. Manche dieser „Ungeheuer“ dürften allerdings auch dem Bedürfnis entsprungen sein, die Erlebnisse von Fischern oder Seefahrern durch Ausschmücken sensationeller zu gestalten. „Monster“ verkauften sich schließlich schon immer gut.

Ende der Fastenzeit an Ostern: Zurück zu alten Ernährungssünden?

Am Aschermittwoch ist alles vorbei – zumindest für passionierte Karnevalisten. Für die gläubigen Christen – nicht nur unter den Narren – beginnt an dem Tag die Fastenzeit, die in der Osternacht wieder endet. Die Fastenzeit entspricht der kirchlichen Passionszeit, also der Leidenszeit von Jesus Christus. Diese fand laut der biblischen Überlieferung mit seiner Auferstehung an Ostern ihren Abschluss.

Senf, ein scharfer Fitmacher

Auf den ersten Blick haben sie nichts gemein: Almased ist eine hochwertige Vitalkost und Senf vielfach als Beilage zu Speisen bekannt, die nicht unbedingt zu den Highlights gesunder Ernährung zählen. Doch bei näherem Hinschauen fallen Übereinstimmungen auf. Denn auch Senf gilt als ausgesprochen gesund, soll ernsten Erkrankungen vorbeugen und nach einer neueren Studie sogar zu mehr Kraft verhelfen. Da springen die Analogien mit Almased ins Auge: Beide Nahrungsmittel fördern das Wohlbefinden und Almased verhindert mit seinem hohen Anteil an hochwertigem pflanzlichen Eiweiß, dass eine Kalorien-Reduktionsdiät statt Fett Muskeln abbaut.

In den Bergen Wohlbefinden tanken

Wo kann sich der Mensch besonders gut ein Hochgefühl verschaffen? In den Bergen. Das klingt wie eine Albernheit, ist aber wahr! Bergwandern ist ausgesprochen gesund für den Körper – ebenso wie für den Geist. Untersuchungen belegen: Nach einer Bergwanderung sind die Teilnehmer überwiegend deutlich besser gelaunt als etwa nach einem Training auf dem Laufband – oder auch einfach nur geselligem Beisammensein. Dabei spielt der Faktor Natur eine wesentliche Rolle. Experten sind sich nämlich einig, dass sportliche Aktivität in freier Natur mehr positive Effekte mit sich bringt als vergleichbare Betätigung in geschlossenen Räumen oder im Fitnessstudio. Nicht wenige bezeichnen Bergwandern daher auch als einen natürlichen „Stimmungsaufheller“.

Newsletter

Weitere Informationen

Ratgeber

Unter der Rubrik Ratgeber veröffentlichen wir regelmäßig Artikel zu den Themen rund um Fitness & Wellness und liefern wissenswerte Hintergründe und Geschichten über Lebensmittel und Gerichte.

Zu den Beiträgen

Newsletter

Monatlich informieren wir in unserem Newsletter über aktuelle gesundheitspolitische Themen, den medizinischen Forschungsstand sowie weitere Neuigkeiten und Veranstaltungen. Der Newsletter ist kostenlos und kann jederzeit wieder abbestellt werden.

Anmeldung

Newsletter lesen