Ratgeber

Halloween: Mit dem Kürbis lassen sich auch krank machende „Geister“ und „Monster“ in Schach halten

Am Abend vor Allerheiligen, dem 31. Oktober, bevölkern inzwischen auch hierzulande immer mehr Hexen, Gespenster, Vampire und sonstige Monster die Straßen. Kein Zweifel: Es ist Halloween! Der alte, ursprünglich aus Irland stammende Brauch, hat auf dem Umweg über die USA unterdessen in Deutschland ebenfalls viele Freunde gewonnen – Tendenz steigend. Dementsprechend ist auch hier immer öfter die Aufforderung insbesondere der kleinen Halloween-Fans zu hören: „Süßes oder Saures!

Steinpilz, der „Herr“ unter den Pilzen

Sind Ihnen die Namen „Behangener Faserling“, „Blasser Schleimkopf“, „Filziger Milchling“, „Gedrungener Wulstling“, „Krause Glucke“ oder „Vorhautzieher“ geläufig? Dann müssen Sie nicht dringend ihren Bekanntenkreis in Ordnung bringen, sondern Sie gehören zu den Pilzkennern. Und die schwärmen jetzt im Herbst, der Pilzsaison, wieder aus auf der Suche nach den besten Schwammerln, wie Großpilze in Bayern und Österreich genannt werden.

Welt-Adipositas-Tag: Übergewicht ist gefährliches Gesundheitsrisiko!

Am 11. Oktober ist Welt-Adipositas-Tag. Dieser 2015 erstmals ausgerufene Gesundheitstag, der von der „World Obesity Federation“ initiiert wurde, einem internationalen Zusammenschluss von Medizinern, Wissenschaftlern und Forschern, die sich für die Prävention und Therapie von Adipositas einsetzen, soll auf die gesundheitlichen Gefahren aufmerksam machen, die von starkem Übergewicht bzw. Fettleibigkeit ausgehen. Denn ohne entsprechende Behandlung können daraus insbesondere Herz- und Lebererkrankungen, Diabetes sowie verschiedene Krebsarten entstehen. Ein wichtiges Thema des Welt-Adipositas-Tages ist daher auch nicht nur die Behandlung von kranken, übergewichtigen Menschen, sondern die Prävention der Fettleibigkeit.

Forscher finden wissenschaftliche Erklärung für „Männergrippe“

Eines der verbreitetsten Klischees überhaupt ist das von der „Männergrippe“. Immer wieder gern wird die Geschichte kolportiert von den Männern, die nicht einfach nur schlicht erkältet sind, sondern gleich an einer Grippe mit besonders schwerem Verlauf leiden – und das sehr viel intensiver als Frauen. Die gängige Erklärung für dieses Vorurteil: Die Vertreter des männlichen Geschlechts sind eben wehleidiger – als Frauen – und neigen dazu, selbst kleine „Wehwehchen“ zu einer ernsten Erkrankung hochzustilisieren.

„Vergolden statt verkohlen“ – weniger Acrylamid für mehr Gesundheit

Acrylamid – nicht nur dieser Begriff ist in aller Munde. Auch den Stoff selbst nehmen wir beim Essen (vielfach zu!) häufig zu uns. Denn er entsteht beim starken Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel, wie Kartoffel- und Getreideprodukten, sowie beim Rösten von Kaffee oder Kakao. So findet sich Acrylamid unter anderem in Kartoffelchips, Pommes frites, Bratkartoffeln oder Kroketten, in Keksen, Kräckern, Toast- und Knäckebrot oder gerösteten (Frühstücks-)Cerealien, aber auch in Nüssen und Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen und Spekulatius sowie eben in Kaffee und Kakao.

Jeder Mensch tickt anders - Leben nach der inneren Uhr

Die Lerche war’s und nicht die Eule. So kann man – sehr frei nach William Shakespeare – Menschen zuordnen, die von Natur aus eher zu den Frühaufstehern bzw. zu den Spätstartern in den Tag gehören. Menschen also, deren innere Uhren verschieden ticken. Die Wissenschaft unterteilt Personen, deren Schlaf- und Wachphasen, Leistungsvermögen und auch Hormonspiegel sich entsprechend ihrem individuellen Biorhythmus von der Tageszeit her unterscheiden, in sogenannte Chronotypen. Demnach treibt es die „Lerche“ von Natur aus morgens früh aus dem Bett und abends früh hinein. Ausgeprägte Spätaufsteher oder Nachtmenschen werden als „Eule“ bezeichnet und die in der Bevölkerung am meisten verbreiteten „Normaltypen“ sind irgendwo dazwischen.

Wenn Zucker ungesund ist, womit soll ich süßen?

Zucker macht dick, krank und verkürzt das Leben. Auf diese simple Aussage könnte man die vielen Diskussionen herunterbrechen, die seit einiger Zeit um den kristallinen Süßmacher im Gange sind. Deshalb bemühen sich Mediziner und Gesundheitspolitiker auch allenthalben, die Bevölkerung zu einer Reduktion des Zuckerverbrauchs anzuregen. Denn dieser gilt als eindeutig zu hoch: So empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO eine maximale Menge von sechs Teelöffeln Zucker pro Tag. Das entspricht rund 25 Gramm. Tatsächlich verzehren jedoch zum Beispiel die Bundesbürger pro Kopf im statistischen Mittel täglich rund 90 Gramm Haushaltszucker. Das sind umgerechnet 29 Stück Würfelzucker. Die WHO hingegen hält nicht mehr als acht Stücke Würfelzucker unter gesundheitlichen Aspekten für ratsam.

Volkskrankheit Schlaflosigkeit – und was man dagegen tun kann

Nicht jeder, der an Schlaflosigkeit leidet, erlebt infolgedessen so kurzweilige Nächte wie US-Schauspieler Jeff Goldblum, den in der Thriller-Komödie „Kopfüber in die Nacht“ aus den 1980er Jahren die blonde Schönheit Michelle Pfeiffer in turbulente nächtliche Abenteuer verwickelt. Für die meisten Menschen bedeutet Insomnie, so der medizinische Fachbegriff für länger anhaltende Schlafprobleme, stattdessen quälend lange Nächte ohne Erholung, verminderte Leistungsfähigkeit am darauffolgenden Tag und ein allgemein beeinträchtigtes Wohlbefinden.

Flammkuchen – der Temperaturmesser, der zur Delikatesse wurde

Einige Speisen haben einen sehr innigen Bezug zu bestimmten Jahreszeiten. Als ein treffliches Beispiel dafür darf wohl der Flammkuchen gelten, der insbesondere im Herbst und im Winter gern als Snack in gemütlichen abendlichen Runden gereicht wird. Das vergleichsweise einfache Rezept für den Flammkuchen stammt ursprünglich aus dem Elsass und die Speise wird bis heute als Repräsentant der dortigen Küche hoch geschätzt. Dabei wurde die elsässische Spezialität Überlieferungen zufolge nur erfunden, um die Hitze in Backöfen zu testen. Insofern hat sich in diesem Fall ein Hilfsmittel zur Temperaturbestimmung zu einem kulinarischen Highlight entwickelt.

Effektive Anti-Aging-Strategie: Muskelschwund durch Training und adäquate Ernährung aufhalten

„Von nun an ging‘s bergab“ – der Titel/Refrain dieses Chansons von Hildegard Knef aus den 60er Jahren trifft für mehr Menschen zu als vielfach angenommen – zumindest was ihre Muskulatur anbetrifft. Denn bei Frauen und Männern setzt bereits ab Mitte 20 der Muskelabbau ein, die körperliche Leistungsfähigkeit beginnt abzunehmen. Wenn man nichts dagegen unternimmt, reduziert der menschliche Körper ab dem Alter von etwa 25 seine Muskelmasse alle zehn Jahre um fünf bis zehn Prozent, warnen (Sport-)Mediziner. Soweit die unangenehme Nachricht. Die gute hingegen lautet, dass man diesem schleichenden Abbauprozess entgegenwirken kann: Indem man aktiv ist, seine Muskulatur fordert und sich richtig ernährt. Denn nur bei Untrainierten vermindern sich Zahl und auch Querschnitt der Muskelfasern mit den Lebensjahren.

Die Artischocke – oder: So heilsam kann der Zorn des Zeus sein

Ausgerechnet das Thema weibliche Schönheit taucht im Zusammenhang mit einer äußerlich eher unattraktiven Pflanze immer wieder auf: der Artischocke. Die Riesendistel verdankt laut der griechischen Mythologie nicht nur ihren Namen einer der zahlreichen amourösen Eskapaden von Göttervater Zeus. Auch eine berühmte Filmschauspielerin, die man zu ihrer Zeit als eine der schönsten Frauen der Welt rühmte, trat in den Kindertagen ihrer Karriere als Artischocken-Königin in Erscheinung. Und der deutsche Dichterfürst Goethe versuchte, die Damenwelt mit Artischocken-Sträußen als Blumenersatz, aufgewertet durch ein selbst verfasstes Gedicht, zu verzaubern. Doch der Reihe nach …

Schlechte Laune ernst nehmen!

Manche Menschen gelten grundsätzlich als „Sonnenschein“, andere dagegen eher als „Miesepeter“. Doch auch notorisch gut gelaunte Menschen sind hin und wieder „ungnädig“ gestimmt. Über solche schlechte Laune sollte man nicht immer einfach hinweggehen, empfehlen Experten. Denn derartige Verstimmungen können ein Signal dafür sein, dass etwas nicht stimmt, man unzufrieden bzw. über etwas oder jemanden verärgert ist. Insbesondere wenn miese Stimmung länger anhält, sollte man sich auf die Suche nach deren Auslösern machen, raten Psychologen.

Dill – beliebtes Gewürz und Heilmittel von alters her

Die Bezeichnung „Dual-Use-Güter“ für Waren, die zweifach verwendet werden können, etwa zivil und militärisch, ist noch nicht so alt. Eine ganze Reihe von Pflanzen hingegen ist schon seit Hunderten von Jahren sowohl als Gewürz wie auch als Heilmittel bekannt. Eine davon ist der Dill, dem sogar magische Wirkungen nachgesagt wurden. Inwieweit sich diese tatsächlich auch realisieren lassen, sei dahingestellt. Fest steht jedoch, dass das Küchenkraut sich nicht nur zur geschmacklichen Verfeinerung von Speisen eignet, sondern eben auch als Heilpflanze.

Bei veganer Ernährung Mangelerscheinungen vorbeugen

Vegane Ernährung liegt im Trend. Die Anzahl der Menschen, die auf jegliche Nahrungsmittel tierischen Ursprungs verzichten, schätzt der Vegetarierbund Deutschland auf rund eine Million und bezieht sich dabei auf entsprechende Umfragen. Um sich vegetarisch oder vegan zu ernähren, gibt es verschiedene Gründe: ethische Motivationen, Umweltschutzüberlegungen oder auch religiöse Überzeugungen. Zudem gehen Vegetarier davon aus, sich so gesund wie nur möglich zu ernähren, indem sie einen Bogen um Fleisch, Milch und Milchprodukte, Eier und Fisch machen. Stattdessen leben Veganer fast ausschließlich von pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse.

Curry – vertraute Exotik für die heimische Küche

Es entbehrt nicht einer gewissen Faszination, dass einer der einfachsten, aber beliebtesten Snacks hierzulande durch die Kombination einer „guten deutschen Bratwurst“ mit einem exotischen Gewürz zustande gekommen ist. Wo dies geschah, ist umstritten: Zwar ließ sich die Berlinerin Herta Heuwer das Rezept für ihre Currywurst patentieren, doch auch Hamburg und das Ruhrgebiet erheben Anspruch darauf, Heimat dieses Klassikers der heimischen Imbissgastronomie zu sein. Fest steht wohl nur, dass dieser Fast-Food-Renner kurz nach dem Zweiten Weltkrieg kreiert wurde. Und ganz gleich, wo sie herkommt, die mit einer Currysauce veredelte Bratwurst hat in ganz Deutschland inzwischen eine solche Beliebtheit erlangt, dass ihr von Künstlern wie Herbert Grönemeyer sogar eine eigene Hymne gewidmet wurde.

Beachvolleyball – das spaßige Ganzkörpertraining mit hohem Abnehmfaktor

Im Sommer – und insbesondere beim Urlaub am Meer – kommt regelmäßig vielen eine sportliche Betätigung in den Sinn, die zu Unrecht vielfach als ein vergnüglicher Freizeitspaß abqualifiziert wird. Dabei ist Beachvolleyball eine ernst zu nehmende, ausgesprochen anspruchsvolle Sportart, mit der sich zudem gut abnehmen lässt. Denn die Bewegung auf Sand fordert den Körper erheblich mehr als auf festem Boden. Insgesamt wird Beachvolleyball so zu einem sehr effektiven Ganzkörpertraining, bei dem der Spaßfaktor auf keinen Fall zu kurz kommt.

Versteckter Zucker – die alltägliche Ernährungsfalle

Seit Jahren wird über die sogenannte Lebensmittelampel diskutiert. Mit dieser Kennzeichnung in den Ampelfarben Rot, Gelb, Grün wollen ihre Befürworter, wie Verbraucherschützer, die Nährwertangaben für verpackte und verarbeitete Lebensmittel transparenter machen. Das soll insbesondere auch einer gesünderen Ernährung zugutekommen. Die Lebensmittelwirtschaft hingegen sieht das Ampelmodell kritisch. Es gebe keine wissenschaftliche Begründung für die Einteilung und Bewertung von Lebensmitteln sowie von einzelnen Nährstoffgehalten in grün, gelb oder rot, argumentiert ihr Spitzenverband BLL. Die Einteilung der Grenzen sei willkürlich, bemängelt er.

Viel Licht gegen zu viel Gewicht

„Licht und Luft geben Saft und Kraft“ – mit dieser Spruchweisheit brachte man früher zum Ausdruck, wie gesund frische Luft und speziell auch Tageslicht für das Wohlbefinden des Menschen sind. Von der lebenswichtigen Bedeutung des Lichts wussten schon die alten Griechen: So soll der Arzt Aretaios bereits vor rund 2000 Jahren empfohlen haben, „Lethargiker“ Licht und Sonnenstrahlen auszusetzen. Einige Zeit später sind uns stattdessen heute Begriffe wie „Winterblues“ geläufig und die Mediziner wissen inzwischen gesichert um den erheblichen Einfluss des Tageslichts auf die natürliche innere Uhr des Menschen, auf seinen Hormonhaushalt, sein seelisches Gleichgewicht und seine Gesundheit.

Newsletter lesen