Almased verbessert Leistungsfähigkeit beim Sport

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Viele Menschen, die abnehmen wollen, greifen mit gutem Erfolg zu dem hochwertigen sojabasierten Diätprodukt Almased. Wissenschaftler der Universität Freiburg haben nun in einer Studie 1 herausgefunden, dass Almased auch einen positiven Einfluss auf die Ausdauerleistungsfähigkeit des Körpers beim Sport hat. Zudem fanden die Forscher Indizien, dass der Körper sich nach einer Ausdauerbelastung besser regeneriert, wenn der Sportler regelmäßig Almased zu sich nimmt.

Zahlreiche Studien haben belegt, dass beim Abnehmen mit der Almased-Diät vor allem Fettdepots abgebaut werden, während Muskelmasse erhalten bleibt. Dafür sorgt die spezielle Zusammensetzung von Almased, das im Wesentlichen aus hochwertigem Sojaeiweiß (50 Prozent), Bienenhonig (25 Prozent) und Magermilch-Joghurtpulver (23 Prozent) besteht. Neben der Qualität der einzelnen Inhaltsstoffe sorgt vor allem das Mischungsverhältnis von Eiweiß aus Soja und Joghurt zu Kohlenhydraten für einen gesunden und langfristigen Gewichtsverlust.

Naheliegend, aber noch nicht belegt war dagegen bisher, ob Almased auch beim Ausdauersport positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit hat. Dieser Frage gingen die Freiburger Wissenschaftler in einer randomisierten kontrollierten Studie auf den Grund. Dazu bildeten sie zwei Gruppen aus je 15 gesunden Sportstudenten beiderlei Geschlechts im Alter von 21 bis 25 Jahren. Physische Fitness und Körperzusammensetzung der Teilnehmer beider Gruppen waren vergleichbar. Die Probanden sollten über einen Zeitraum von sechs Wochen fünfmal pro Woche ein moderates 60-minütiges Ausdauertraining durchführen. Eine der beiden Gruppen hatte zusätzlich die Vorgabe, täglich zwei Almased-Shakes aus 50g Almased und 200 ml Wasser zu sich zu nehmen. An den Probanden wurden während der Studie drei Untersuchungen durchgeführt, bei denen Gesundheitszustand, Körperzusammensetzung, Blutwerte und physische Fitness erfasst wurden. Die erste Untersuchung fand bei Beginn der Trainingsphase statt, die zweite und dritte unmittelbar nach der Trainingsphase. Bei der dritten Untersuchung wurden die Teilnehmer einem „Stresstest“ unterzogen, der aus einem Querfeldeinrennen über eine Entfernung von 11,5 km auf bergigem Gelände bestand. Dabei wurde ihnen vor und nach dem Rennen Blut abgenommen.

Auffällige Unterschiede zwischen beiden Gruppen zeigten sich im Ergebnis vor allem im Hinblick auf ihr Leistungsvermögen im aeroben Bereich. Die Gruppe, die während des Trainingsprogramms Almased zu sich genommen hatte, konnte ihre Geschwindigkeit auf dem Laufband an der aeroben und der anaeroben Blutlactatschwelle um bis zu 15 Prozent steigern. Die andere Gruppe, die das Programm ohne das Nahrungsergänzungsmittel absolviert hatte, legte dagegen nur um knapp 3 Prozent Geschwindigkeit zu.

Im aeroben Bereich, d. h. bei niedriger Belastungsintensität, gewinnt der Körper Energie aus Fett und Kohlenhydraten unter Einsatz von Sauerstoff. Die aerobe Schwelle markiert einen Grenzwert, ab dem die aerobe Energiegewinnung nicht mehr ausreicht und der Körper beginnt, zusätzlich aus Glucose (Traubenzucker) Energie zu gewinnen. Dabei wird Lactat (Milchsäure) als Stoffwechselprodukt im Blut angereichert. Die anaerobe Schwelle markiert die höchstmögliche Belastung, die erreicht werden darf, ohne dass es zur Übersäuerung kommt, d. h., dass sich mehr Lactat im Blut anreichert, als abgebaut werden kann.

Das vergleichsweise stark angestiegene Leistungsvermögen der Almased-Gruppe spiegelte sich auch in erheblich niedrigeren Blutlactatwerten wider, die bei dem als Stresstest konzipierten Querfeldeinrennen gemessen wurden. An der aeroben Schwelle waren diese um ganze 20 Prozent und an der anaeroben Schwelle um 11 Prozent im Vergleich zu den zu Studienbeginn gemessenen Werten gesunken. Bei der Vergleichsgruppe war dagegen kaum eine Veränderung zu messen.

Die Freiburger Forscher schließen aus den Ergebnissen der Lactattests, dass Almased für eine effizientere Nutzung der Fette in der Muskulatur zur Energiegewinnung sorgt. Die aerobe Energieversorgung wird so verbessert und die Leistungsfähigkeit bei moderatem Ausdauertraining gesteigert.

Auch im Hinblick auf die anaerobe Energiegewinnung haben die Wissenschaftler positive Wirkungen von Almased feststellen können. So war in der Almased-Gruppe nach dem 11,5-km-Querfeldeinrennen ein geringerer Anstieg der Harnsäure- und Ammoniakwerte als bei der anderen Gruppe gemessen worden. Dies deutet darauf hin, dass die Proteine aus der Almased-Diät den Sportlern bei hoher Belastungsintensität zusätzlich Energie zur Verfügung gestellt haben.

Schließlich stellten die Wissenschaftler bei den Probanden der Almased-Gruppe in der Regenerationsphase nach dem Rennen einen im Vergleich erheblich geringeren Anstieg der Triglycerid-Werte im Blut fest. Triglyceride stellen den größten Anteil der Blutfette. Erhöhte Werte bedeuten einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gleichfalls war bei der Almased-Gruppe ein geringerer Anstieg der Insulinwerte festzustellen. Insulin dient als Stoffwechselhormon vor allem dazu, Glukose zur Energiegewinnung aus dem Blut in die Zellen zu schleusen.

Beide Ergebnisse deuten den Freiburger Wissenschaftlern zufolge auf eine bessere Regeneration hin. Sie vermuten, dass durch die Proteine in Almased die Nutzung von Fettsäuren bei der muskulären Energiebereitstellung in der Regenerationsphase verbessert wurde.

Aufgrund der Studienergebnisse empfehlen die Wissenschaftler, die gängige Lehrmeinung zur Sporternährung zu überdenken: Ausdauerathleten wird nämlich heute üblicherweise zu einer besonders kohlenhydratreichen Ernährung geraten. Es sei aber möglicherweise ratsam, den Anteil von Kohlenhydraten in der Sporternährung etwas zugunsten von Proteinen zurückzufahren, damit der Körper mehr Fett verbrennen kann, meinen die Forscher. Die Studie zeigt jedenfalls: Die hochwertigen Proteine von Almased sind dazu das probate Mittel.

1 Berg A, Schaffner D, Pohlmann Y, et. al.: A soy-based supplement alters energy metabolism but not the exercise-induced stress response. Exerc Immunol Rev. 2012;18:128-41.

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