Studie: „Low fat“-Strategie nicht erfolgreich beim Abnehmen

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Fett macht nicht fett. Deshalb bringt eine Reduktion des Fettanteils bei der Ernährung fürs Abnehmen in der Regel auch nicht den gewünschten Erfolg. In dieser Hinsicht zielführender ist dagegen eine ausgewogene Nahrungszusammenstellung mit einem reduzierten Anteil an Kohlehydraten. Auf diesen simplen Nenner lassen sich die Ergebnisse einer Untersuchung zur Bedeutung der sogenannten mediterranen Küche als Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bringen. Die als PREDIMED-Studie bekannt gewordene Analyse macht vielmehr deutlich, dass der Fettgehalt einer Nahrung kein sinnvoller Maßstab für die langfristigen Vorteile und Risiken einer Diät ist. Insofern räumt die Untersuchung mit dem Mythos auf, dass wenig Fett und wenig Kalorien in Nahrungsmitteln automatisch zu Gewichtsabnahme führen würden.

„Meide Fett, denn davon wirst Du fett!“ Diese lange Jahre geläufige Empfehlung ist bis heute zentraler Bestandteil der sogenannten Low-Fat-Diäten. Sie basieren auf dem Prinzip, den täglichen Fettverzehr um eine festgelegte Menge zu vermindern. Gemeinhin soll dabei der Fettanteil an den gesamten Kalorien der Nahrung auf rund 30 Prozent reduziert werden. Dem liegt der Gedanke zugrunde, dass die Reduktion von „bösem“ Fett als energiereichstem Nährstoff auch am meisten Kalorien einspart und man so am effektivsten sein Gewicht senkt.

Diesem Ernährungsratschlag widersprechen jedoch die Resultate der sogenannten PREDIMED-(Prevención con Dieta Mediterránea – Vorsorge mit der Mittelmeer-Diät)-Studie, die in Spanien sieben Jahre lang in mehreren Krankenhäusern mit fast 7.450 Frauen und Männern im Alter von 55 bis 80 Jahren durchgeführt wurde. Die Probanden, die alle ein erhöhtes Risiko aufwiesen, aufgrund von Typ-2-Diabetes oder anderen Risikofaktoren – wie etwa Rauchen, Bluthochdruck und zu 90 Prozent Übergewicht bzw. Adipositas – eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen, wurden nach dem Zufallsprinzip auf drei Gruppen aufgeteilt. Die Statistiker sprechen bei einer solchen willkürlichen Verteilung von einer randomisierten Studie. Ziel der PREDIMED-Untersuchung war es, den Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit allgemein sowie auf das Befinden von Menschen mit bestimmten Risiken bzw. Erkrankungen bewerten zu können.

Die Teilnehmer in den ersten beiden PREDIMED-Gruppen bekamen aufgetragen, sich mediterran zu ernähren. Darunter wird gemeinhin ein Speiseplan mit viel Gemüse, Salat, Fisch, Pasta und pflanzlichem Fett verstanden. Eingeschränkt wird bei der Mittelmeer-Ernährung der Verzehr von rotem Fleisch sowie fetthaltigen Milchprodukten. In der ersten Gruppe bekamen die teilnehmenden Personen jede Woche kostenlos eine Flasche Olivenöl – als Fett für die Zubereitung von Speisen. Der zweiten Gruppe wurde auferlegt, pro Tag 30 Gramm Nüsse zu konsumieren, die den Probanden gleichfalls kostenfrei zugeteilt wurden. Die dritte Gruppe hatte allgemein eine fettarme Diät einzuhalten, wie sie zur Vermeidung von Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen wird.

Aus diesen Vorgaben folgte, dass nach Angaben der Verfasser der PREDIMED-Studie die Teilnehmer in der Olivenöl-Gruppe und die in der Nüsse-Gruppe jeweils im Mittel über 40 Prozent (41,8 und 42,2 Prozent) der Kalorien als Fett zu sich nahmen. Bei der Gruppe mit der fettarmen Diät lag diese Quote demnach nur bei 37,4 Prozent. Alle drei Gruppen unterlagen keinerlei Auflagen zur Verminderung der Kalorienzufuhr oder wurden dazu angehalten, sich mehr zu bewegen bzw. Sport zu treiben. Denn es sollte ausschließlich der Einfluss der Ernährung gecheckt werden.

Bei der Auswertung der Untersuchungsergebnisse nach fünf Jahren stellten die Leiter der Studie dann fest, dass die fettarme Diät am wenigsten zu einer Verminderung des Körpergewichts beigetragen hatte: Die Teilnehmer der Nussgruppe wogen im Schnitt um 430 Gramm weniger als diejenigen mit fettarmer Diät, in der Nussgruppe wurde eine um rund 75 Gramm größere Gewichtsreduktion als in der fettarmen Kontrollgruppe festgestellt. Die PREDIMED-Studie wies als weitere Ergebnisse aber auch nach, dass Olivenöl und Nüsse einen Beitrag zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie zur Senkung des Krebsrisikos leisten können.

Die Studie geriet nach ihrem Ende nach fast fünf Jahren kurzzeitig in die Diskussion, weil sich herausstellte, dass sie an einigen Stellen fehlerhaft randomisiert worden war. So hatte man etwa aus Gründen der Praktikabilität ganze Dörfer in eine Gruppe einbezogen. Deshalb wurde die Untersuchung nachfolgend einer wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen. Die änderte letztlich jedoch nichts an den grundsätzlichen Ergebnissen der PREDIMED-Studie. Und die besagen ganz einfach, dass sich mit einer fettarmen Diät nicht besser abspecken lässt.

Als erfolgreicher und ebenfalls unter gesundheitlichen Aspekten ausgesprochen vorteilhaft erweist sich hingegen – auch in Untersuchungen – ein ums andere Mal die Almased-Diät. Denn diese Vitalkost ermöglicht es, die Kalorienzufuhr zu begrenzen und gleichzeitig die Versorgung des Körpers mit Nährstoffen zu optimieren. Beides zusammen bewirkt eine Verbesserung des Stoffwechsels und eine garantierte Gewichtsreduktion. So sorgt Almased nicht nur für ein gesundes Körpergewicht, sondern auch für eine gesunde Ernährung. Dabei stellt das in Almased reichlich vorhandene, hochwertige Sojaeiweiß außerdem sicher, dass beim Abspecken nicht ebenfalls erwünschte Muskelmasse verloren geht. Diese konzentrierte Wirkung von Almased kann selbst mediterrane Ernährung nicht bewirken – und eine Low-Fat-Strategie schon mal gar nicht, wie die Wissenschaftler feststellten.

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