Studienpraxis

Das Auge isst mit. Wie viel Wahrheit in diesem Sprichwort liegt, haben Wissenschaftler inzwischen nachgewiesen. Sie konnten in zahlreichen Studien belegen, dass hübsch angerichtete Speisen den Genuss beim Essen steigern. Unterdessen ist die Wissenschaft davon überzeugt, dass der Sehsinn einen direkten Einfluss auf unseren Geschmackssinn ausübt. Damit konnte sie schlüssig nachvollziehen, was Restaurantchefs und Köche schon lange aus Erfahrung wussten: Speisen sollten nicht nur gut schmecken, sondern auch ansehnlich angerichtet sein. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung in Köln haben nun zudem herausgefunden, dass allein schon die Wahrnehmung von Nahrung über das Auge und die Nase in der Leber Verdauungsprozesse in Gang setzt.

Die Einstellung der Deutschen zu ihrer Ernährung hat sich verändert. Legten sie bis vor wenigen Jahren noch am meisten Wert auf guten Geschmack beim Essen, wollen sich inzwischen viele Menschen gesünder ernähren. Das geht zumindest aus der neuen Ernährungsstudie 2017 der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Demnach kommt es 45 Prozent und damit dem größten Teil der Befragten bei ihrer Ernährung vor allem darauf an, dass sie gesund ist. In der vorherigen TK-Ernährungsstudie aus dem Jahr 2013 war „Hauptsache lecker“ noch die am häufigsten geforderte Eigenschaft bei den Nahrungsmitteln. Damals gaben erst 35 Prozent der Befragten an, dass für sie Gesundheit das wichtigste Kriterium bei der Ernährung sei.

Wer in der frühen Kindheit bereits zu viel Gewicht auf die Waage bringt, behält sein Übergewicht vielfach auch in der Jugendzeit und häufig noch im Erwachsenenalter. Deshalb sollten Eltern, Erzieher sowie Kinder- und Jugendärzte schon früh darauf achten, Kinder mit Anlagen für Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit (Adipositas) rechtzeitig zu erkennen. Das geht aus einer aktuellen Studie der Universität Leipzig hervor, bei der die Wissenschaftler die Entwicklung des Gewichts von mehr als 51.000 Kindern von der Geburt bis ins Jugendalter analysierten, konkret von 0 bis 18 Jahren.

Ein reichhaltiges Frühstück ist die beste Grundlage für den Tag. Für unsere Eltern- und Großelterngeneration war dies noch eine unumstößliche Lebensweisheit. Heute sparen sich viele das Frühstück: Sie haben keinen Hunger, keine Zeit oder wollen Kalorien sparen. Ob der Start in den Tag mit oder ohne Frühstück gesünder ist, darüber gibt es auch in der Wissenschaft noch keine eindeutige Lehrmeinung. Laut einer neuen Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums erhöht jedoch der Verzicht auf das Frühstück das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken um 33 Prozent.

Unter Ärzten kursiert eine Faustregel über die Aussagen, die Patienten im Gespräch mit ihnen machen: Verdoppele den Alkoholkonsum und halbiere die körperliche Aktivität, dann hast Du eine halbwegs realistische Einschätzung. Ärzte wissen aus Erfahrung, dass sie von Patienten nicht selten angelogen werden. Eine Studie aus den USA hat die ärztliche Intuition jetzt objektiv belegt und herausgefunden, warum wir es mit der Wahrheit im Sprechzimmer oft nicht so genau nehmen.

In der Sendung „Campus Talks“ (ARD-alpha) vom 12.03.2019 erläutert der Konsumentenverhaltensforscher Claas Christian Germelmann von der Universität Bayreuth, wie Verbraucher in ihrem Kaufverhalten manipuliert werden. Und der Gesundheitswissenschaftler Eckhard Nagel von der Universität Bayreuth verrät, ob unsere Gesundheitsversorgung gesellschaftlich gerecht ist

Eine ganz aktuelle Studie vom Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum in Düsseldorf belegt, dass Personen mit Typ-2-Diabetikes von einer Formuladiät unterstützten kohlenhydratarmen Ernährung profitieren können. Laut Aussagen von Studienleiterin Frau Dr. Kempf kann eine solche Kost vergleichbare Wirksamkeiten zeigen, wie die bariatrische Chirurgie. In einer Studie wurden über 400 übergewichtige Personen mit Typ 2-Diabetes eingeschlossen, die im Mittel einen HbA1c von 8% aufweisen. Diese wurden mithilfe der handelsüblichen Formuladiät, es wurde das Präparat Almased Vitalkost verwendet, über drei Monate behandelt und insgesamt über ein Jahr nachverfolgt. Ziel war es, die Formuladiät als Starthilfe in eine kohlenhydratarme Kost zu nutzen. Bei dieser Studie, die in dem renommierten wissenschaftlichen Journal Nutrients publiziert wurde, konnte gezeigt werden, dass HbA1c, Nüchternzucker, Blutdruck und Körpergewicht signifikant gesenkt werden konnten.

Fett macht nicht fett. Deshalb bringt eine Reduktion des Fettanteils bei der Ernährung fürs Abnehmen in der Regel auch nicht den gewünschten Erfolg. In dieser Hinsicht zielführender ist dagegen eine ausgewogene Nahrungszusammenstellung mit einem reduzierten Anteil an Kohlehydraten. Auf diesen simplen Nenner lassen sich die Ergebnisse einer Untersuchung zur Bedeutung der sogenannten mediterranen Küche als Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bringen. Die als PREDIMED-Studie bekannt gewordene Analyse macht vielmehr deutlich, dass der Fettgehalt einer Nahrung kein sinnvoller Maßstab für die langfristigen Vorteile und Risiken einer Diät ist. Insofern räumt die Untersuchung mit dem Mythos auf, dass wenig Fett und wenig Kalorien in Nahrungsmitteln automatisch zu Gewichtsabnahme führen würden.

Individuell abgestimmte Diätpläne auf Basis von Gentests erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Der Einsatz von Genanalysen soll dabei den Eindruck wissenschaftlicher Seriosität vermitteln. Doch nach heutigem Stand der Wissenschaft gibt es keinen eindeutigen Beleg für den Einfluss spezifischer genetischer Faktoren auf die Gewichtszunahme, sagt ein Wissenschaftlerteam der Technischen Universität München, das Tausende Fachartikel zu diesem Thema analysiert hat. Wer effektiv und nachhaltig abnehmen will, sollte daher lieber zu der Formuladiät Almased greifen, deren Wirksamkeit bereits zahlreiche Studien erwiesen haben.

Ratgeber

Eltern sollten bei Ernährung und Bewegung mit gutem Beispiel vorangehen.
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Diese Weisheit des Volksmunds trifft zwar nicht hundertprozentig zu, da man in späteren Jahren immer noch dazulernen kann – und auch sollte. Doch in Bezug auf ein gesundes Ernährungsverhalten steckt insofern einige Wahrheit in der Redewendung, als Kleinkinder sich diesbezüglich viel von ihren Eltern abschauen. Und als Erwachsener schlechte Angewohnheiten wieder loszuwerden, die man sich als Kind angeeignet hat, fällt bekanntlich schwer. Daher sollten sich Eltern und Bezugspersonen ihrer Vorbildfunktion bewusst sein, indem sie dem Nachwuchs einen gesunden Lebensstil vorleben, sowohl in Bezug auf Ernährung als auch Bewegung, raten Wissenschaftler. Denn so geben sie ihren Kindern schlechte Gewohnheiten erst gar nicht mit auf den Lebensweg.

Bewusste Ernährung beugt überflüssigen Kilos vor.
Schlechte Gewohnheiten sind anhänglich. Man wird sie meist nicht leicht wieder los. Ebenso schwer ist es vielfach, negative Ernährungsgewohnheiten abzulegen. Doch gerade beim Essen sollte man sich nachteiliger Gepflogenheiten entledigen, da diese sich nicht nur in überzähligen Pfunden niederschlagen, sondern ganz generell die Gesundheit beeinträchtigen können. Zwar hat schon Mark Twain festgestellt, dass man negative Verhaltensweisen nicht aus dem Fenster werfen kann, sondern sie Stufe für Stufe die Treppe hinunterprügeln muss. Doch auch das ist machbar. Um Übergewicht beizukommen, müssen Essgewohnheiten überprüft und bei Bedarf verändert werden. Bei einer entsprechenden Ernährungsumstellung kann Almased mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen ausgesprochen hilfreich sein. Denn das Formula-Produkt funktioniert nicht nur als „Fatburner“, sondern auch als hochwertige Nahrungsergänzung.

Ungesunde Ernährungsgewohnheiten können Erkrankungsrisiko erhöhen.
Ungesunde Ernährung geht vielfach mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko einher. Das ist nicht neu. Bekannt ist ebenso, dass eine ungesunde Ernährung Folge einer psychischen Beeinträchtigung sein kann. So führen depressive Verstimmungen häufig dazu, dass die Betroffenen nicht mehr in dem eigentlich erforderlichen Maß darauf achten, was sie zu sich nehmen.

Britische Forscher weisen nach: Bewegung senkt das Sterberisiko.
Wer im fortgeschrittenen Alter körperlich aktiv ist, lebt voraussichtlich länger. Und zwar nahezu unabhängig davon, ob man sich bereits vorher sportlich betätigt hat oder nicht. Zu diesem Ergebnis kamen jüngst Wissenschaftler der Universität Cambridge in ihrer Studie „Physical activity trajectories and mortality“ – zu Deutsch etwa Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und Sterblichkeit. Der zufolge sinkt das Sterberisiko, wenn man im höheren Lebensalter seine körperliche Aktivität steigert, sprich sich mehr bewegt. Das gilt demnach auch für Menschen, die eine medizinische Vorgeschichte in Form von Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen aufzuweisen haben. Die Untersuchung lässt sich mit der simplen Aussage zusammenfassen: Aktiv bleiben im Alter, verlängert Leben.

Formale Verpflichtungen können mehr Erfolg beim Abnehmen bringen.
Wenn man eine Ansage macht, wird man konkret. Man redet Klartext, im Gegensatz zu schwammigen Formulierungen. Man legt sich auf etwas fest, wird zugleich überprüfbar und nimmt sich Rückzugsmöglichkeiten. Britische Mediziner sind in einer Studie jetzt zu dem Ergebnis gekommen, dass Commitments, also verbindliche Verpflichtungen, bei Abnehm-Programmen dabei helfen können, den Gewichtsverlust zu vergrößern bzw. Diätziele zu erreichen. Demnach soll es besonders effektiv im Sinne eines Abnehmerfolges sein, solche Verpflichtungserklärungen öffentlich zu äußern.

Britische Studie: Regelmäßiges Wiegen beugt Extrapfunden vor.
„Es begab sich aber zu der Zeit …“ – so beginnt die traditionelle christliche Weihnachtsgeschichte, wie sie der Evangelist Lukas im Neuen Testament wiedergibt und wie sie bis heute – insbesondere in den Weihnachtsgottesdiensten – erzählt wird. Darin ist die Rede von der Geburt Jesus von Nazareth in ärmlichen Verhältnissen. Die modernen Weihnachtsgeschichten hingegen berichten nur allzu oft von mehr oder weniger ungezügeltem Essen und Trinken sowie überflüssigen Kilos, die sich während der Weihnachtszeit angesammelt und anschließend hartnäckig gehalten haben. Britische Forscher haben jetzt Empfehlungen getestet, wie sich diesem „Weihnachtsspeck“ vorbeugen lässt.

Newsletter

Weitere Informationen

Ratgeber

Unter der Rubrik Ratgeber veröffentlichen wir regelmäßig Artikel zu den Themen rund um Fitness & Wellness und liefern wissenswerte Hintergründe und Geschichten über Lebensmittel und Gerichte.

Zu den Beiträgen

Newsletter

Monatlich informieren wir in unserem Newsletter über aktuelle gesundheitspolitische Themen, den medizinischen Forschungsstand sowie weitere Neuigkeiten und Veranstaltungen. Der Newsletter ist kostenlos und kann jederzeit wieder abbestellt werden.

Anmeldung

Newsletter lesen