Studienpraxis

Wie man Muskulatur aufbaut, wissen die meisten Sportler: Dazu ist neben viel Schweiß und Disziplin auch eine angepasste Ernährung mit ausreichend Proteinen erforderlich. Weniger bekannt ist hingegen, wie schnell der Körper Muskeln auch wieder abbaut, wenn diese nicht mehr gefordert werden. Gleiches gilt bei sogenannten Crash-Diäten. Wer sich ein Kaloriendefizit verordnet, um abzunehmen, ohne zugleich intensiv zu trainieren, wird Muskeln verlieren, weil diese nicht gebraucht und nicht genügend mit Nährstoffen versorgt werden. Diäten können also zu einem Muskelabbau führen.

Fast Food macht das Immunsystem des Körpers langfristig aggressiver. Auch lange nach einer Umstellung der Ernährung auf gesunde Kost bleibt die Körperabwehr hyperaktiv. Das ergab eine aktuelle Studie unter Federführung der Universität Bonn. Demnach reagiert das körpereigene Immunsystem auf eine fett- und kalorienreiche Kost ähnlich wie auf eine bakterielle Infektion. Aufgrund des lang anhaltenden Alarmzustands des Körpers kommt es auch lange nach einem Wechsel auf eine gesunde Ernährung schneller zu Entzündungen. Dies fördere direkt die Entstehung von Arteriosklerose und Diabetes, warnen die Wissenschaftler.

„Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht“. Die Verweigerungshaltung des „Suppen-Kaspers“ ist berühmt und gilt als Parabel für die oft mäkelige Einstellung von Kindern gegenüber bestimmten Speisen. Nur allzu oft machen „die lieben Kleinen“ mit ihrer Aversion gegen einzelne Nahrungsmittel die Eltern sprach- und ratlos. Pädagogen empfehlen in solchen Situationen den betroffenen Erziehungsberechtigten dann häufig, ihren Kindern selbst als Vorbild zu dienen, getreu dem Motto: Wenn Mami und Papi sich gesund ernähren, wird der Nachwuchs es irgendwann auch tun.

Schon der Name einer typischen und weitverbreiteten Erkrankung unserer modernen Wohlstandsgesellschaft erinnert geradezu an Diabolisches – und tatsächlich kann diese Krankheit auch einen „teuflischen“ Verlauf nehmen. Denn das sogenannte Metabolische Syndrom löst meist erst Beschwerden aus, wenn die Erkrankung schon fortgeschritten ist und sich in Form von handfesten Symptomen manifestiert. Der Begriff Metabolisches Syndrom selbst ist nicht so bekannt wie seine unangenehmen gesundheitlichen Folgen: Diabetes und Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), die zu Herzerkrankungen wie Herzinfarkt und Herzschwäche führen können, die das Risiko von Durchblutungsstörungen des Gehirns bis hin zum Schlaganfall deutlich erhöhen und auch die Nieren so schädigen können, dass im schlechtesten Fall eine Dialyse erforderlich ist. Deshalb warnen Ärzte, Krankenkassen und Wissenschaftler unisono vor dem Metabolischen Syndrom und raten zu regelmäßigen Gesundheitschecks in diese Richtung sowie gegebenenfalls einer rechtzeitigen Therapie!

15 Kilometer legte der Mensch in der Zeit der Jäger und Sammler zurück – pro Tag. Wir modernen Menschen hingegen entwickeln uns immer mehr zu einer sitzenden Spezies mit allen negativen Begleiterscheinungen wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Wir sitzen vor dem Computer, im Auto, auf dem Sofa und können uns nicht überwinden, mal die Laufschuhe anzuziehen oder wenigstens einen Spaziergang zu unternehmen. Neue Studien haben nun herausgefunden, dass es der Gesundheit schon hilft, wenn man öfter steht, anstatt zu sitzen. Das kann gerade im Büroalltag hilfreich sein.

Mit einer radikalen Gewichtsverminderung können Typ-2-Diabetes-Patienten ihre Stoffwechselerkrankung erfolgreich bekämpfen, indem sie diese sprichwörtlich weghungern. Auf diese simple Formel lassen sich die Ergebnisse des Diabetes Remission Clinical Trial (DiRECT) bringen – zu Deutsch so viel wie Klinischer Versuch zur Rückbildung von Diabetes. Im Rahmen dieser Studie, die von Professor Dr. Michael Lean von der Universität Glasgow geleitet wurde, stellte sich heraus, dass bei den Patienten, die drei bis sechs Monate ausschließlich nach einem „very low calorie concept“ ernährt wurden, das heißt, nur Flüssignahrung mit 600-800 kcal pro Tag bekamen, ein Rückgang der Typ-2-Diabeteserkrankung durch das rigorose Gewichtsverlustprogramm zu verzeichnen war. Nach einem Jahr konnte immerhin noch fast die Hälfte der Studienteilnehmer aus dieser Versuchsgruppe auf diese intensive Weise eine Verbesserung ihrer Typ-2-Diabeteserkrankung erreichen.

An Strategien und Empfehlungen, überflüssige Pfunde abzubauen, herrscht bekanntlich kein Mangel. In dieser Hinsicht scheinen der Fantasie keine Grenzen gesetzt zu sein. Dementsprechend tummeln sich die mitunter wunderlichsten „Wunderdiäten“ mit den zum Teil abenteuerlichsten Versprechungen. Als erfolgsorientierter erweist sich im Gegensatz dazu immer wieder ein wissenschaftsbasiertes Konzept wie das von Almased. Dies untermauern Studien ein ums andere Mal. Denn Almased orientiert sich an den Wirkzusammenhängen im Körper, die zu Gewichtszunahme bzw. -reduktion führen.

Selbst Leistungssportler kennen das Problem: Eben konnten sie noch intensiv trainieren – und plötzlich schmerzen Arme oder Beine so sehr, dass nichts mehr geht. Die Muskeln versagen ihren Dienst und wollen sofort ruhiggestellt werden. Ursache dieses Effekts ist eine Übersäuerung der betroffenen Bereiche. Der Stoff wechsel konnte wegen extremer Muskelbelastung nicht mehr wie gewohnt arbeiten, er verfällt in den sogenannten anaeroben Modus. Wer die Hintergründe dafür kennt, kann den gefürchteten Mechanismus jedoch vermeiden und damit effektiver Sport treiben.

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Ratgeber

Eltern sollten bei Ernährung und Bewegung mit gutem Beispiel vorangehen.
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Diese Weisheit des Volksmunds trifft zwar nicht hundertprozentig zu, da man in späteren Jahren immer noch dazulernen kann – und auch sollte. Doch in Bezug auf ein gesundes Ernährungsverhalten steckt insofern einige Wahrheit in der Redewendung, als Kleinkinder sich diesbezüglich viel von ihren Eltern abschauen. Und als Erwachsener schlechte Angewohnheiten wieder loszuwerden, die man sich als Kind angeeignet hat, fällt bekanntlich schwer. Daher sollten sich Eltern und Bezugspersonen ihrer Vorbildfunktion bewusst sein, indem sie dem Nachwuchs einen gesunden Lebensstil vorleben, sowohl in Bezug auf Ernährung als auch Bewegung, raten Wissenschaftler. Denn so geben sie ihren Kindern schlechte Gewohnheiten erst gar nicht mit auf den Lebensweg.

Bewusste Ernährung beugt überflüssigen Kilos vor.
Schlechte Gewohnheiten sind anhänglich. Man wird sie meist nicht leicht wieder los. Ebenso schwer ist es vielfach, negative Ernährungsgewohnheiten abzulegen. Doch gerade beim Essen sollte man sich nachteiliger Gepflogenheiten entledigen, da diese sich nicht nur in überzähligen Pfunden niederschlagen, sondern ganz generell die Gesundheit beeinträchtigen können. Zwar hat schon Mark Twain festgestellt, dass man negative Verhaltensweisen nicht aus dem Fenster werfen kann, sondern sie Stufe für Stufe die Treppe hinunterprügeln muss. Doch auch das ist machbar. Um Übergewicht beizukommen, müssen Essgewohnheiten überprüft und bei Bedarf verändert werden. Bei einer entsprechenden Ernährungsumstellung kann Almased mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen ausgesprochen hilfreich sein. Denn das Formula-Produkt funktioniert nicht nur als „Fatburner“, sondern auch als hochwertige Nahrungsergänzung.

Ungesunde Ernährungsgewohnheiten können Erkrankungsrisiko erhöhen.
Ungesunde Ernährung geht vielfach mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko einher. Das ist nicht neu. Bekannt ist ebenso, dass eine ungesunde Ernährung Folge einer psychischen Beeinträchtigung sein kann. So führen depressive Verstimmungen häufig dazu, dass die Betroffenen nicht mehr in dem eigentlich erforderlichen Maß darauf achten, was sie zu sich nehmen.

Britische Forscher weisen nach: Bewegung senkt das Sterberisiko.
Wer im fortgeschrittenen Alter körperlich aktiv ist, lebt voraussichtlich länger. Und zwar nahezu unabhängig davon, ob man sich bereits vorher sportlich betätigt hat oder nicht. Zu diesem Ergebnis kamen jüngst Wissenschaftler der Universität Cambridge in ihrer Studie „Physical activity trajectories and mortality“ – zu Deutsch etwa Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und Sterblichkeit. Der zufolge sinkt das Sterberisiko, wenn man im höheren Lebensalter seine körperliche Aktivität steigert, sprich sich mehr bewegt. Das gilt demnach auch für Menschen, die eine medizinische Vorgeschichte in Form von Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen aufzuweisen haben. Die Untersuchung lässt sich mit der simplen Aussage zusammenfassen: Aktiv bleiben im Alter, verlängert Leben.

Formale Verpflichtungen können mehr Erfolg beim Abnehmen bringen.
Wenn man eine Ansage macht, wird man konkret. Man redet Klartext, im Gegensatz zu schwammigen Formulierungen. Man legt sich auf etwas fest, wird zugleich überprüfbar und nimmt sich Rückzugsmöglichkeiten. Britische Mediziner sind in einer Studie jetzt zu dem Ergebnis gekommen, dass Commitments, also verbindliche Verpflichtungen, bei Abnehm-Programmen dabei helfen können, den Gewichtsverlust zu vergrößern bzw. Diätziele zu erreichen. Demnach soll es besonders effektiv im Sinne eines Abnehmerfolges sein, solche Verpflichtungserklärungen öffentlich zu äußern.

Britische Studie: Regelmäßiges Wiegen beugt Extrapfunden vor.
„Es begab sich aber zu der Zeit …“ – so beginnt die traditionelle christliche Weihnachtsgeschichte, wie sie der Evangelist Lukas im Neuen Testament wiedergibt und wie sie bis heute – insbesondere in den Weihnachtsgottesdiensten – erzählt wird. Darin ist die Rede von der Geburt Jesus von Nazareth in ärmlichen Verhältnissen. Die modernen Weihnachtsgeschichten hingegen berichten nur allzu oft von mehr oder weniger ungezügeltem Essen und Trinken sowie überflüssigen Kilos, die sich während der Weihnachtszeit angesammelt und anschließend hartnäckig gehalten haben. Britische Forscher haben jetzt Empfehlungen getestet, wie sich diesem „Weihnachtsspeck“ vorbeugen lässt.

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