Fettleber und Diabetes: vielfach Folgen von Übergewicht

Gewichtsreduktion kann gegen diese Erkrankungen helfen.

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Wenn der Arzt bei einem Patienten eine Fettleber diagnostiziert, wird diese Erkrankung meist mit zu viel Alkohol in Verbindung gebracht. Doch die Gründe dafür können auch anderweitig zu suchen sein. So leidet zwar der überwiegende Teil der Alkoholiker an einer Verfettung der Leber, doch der Umkehrschluss funktioniert nicht. Vielmehr ist bei den meisten Menschen eine Fettleber nicht übermäßigem Alkoholkonsum geschuldet, sondern einer ungesunden Lebensweise mit zu wenig Bewegung sowie zu fett- und zuckerreichem Essen. Doch ebenso wie man sein Verhalten in Bezug auf Alkohol ändern und damit seiner Leber etwas Gutes tun kann, bietet sich dies auch bei der Ernährung an: Ein zugleich einfacher wie intelligenter Weg zu einer optimierten Verpflegung eröffnet sich immer mit Almased.

Und auch bei einer bereits diagnostizierten Leberschädigung kann die Almased-Formula-Nahrung helfen, um im Rahmen einer ärztlich überwachten Diät Mahlzeiten durch Eiweiß-Drinks zu ersetzen und so die Leber zu entlasten. Damit lässt sich auch der Abbau des in der Leber eingelagerten Fetts unterstützen und beschleunigen.

Was aber ist eigentlich eine Fettleber, was macht sie aus und wie bzw. warum entsteht diese Erkrankung? Die Hauptaufgabe der Leber besteht darin, den menschlichen Körper zu entgiften und die giftigen Stoffe auszuscheiden. Außerdem speichert das Organ Zucker und produziert Galle für die Fettverdauung sowie einige lebenswichtige Enzyme. Darüber hinaus hat die Leber noch zahlreiche weitere Aufgaben für den Körper. Deshalb ist sie lebenswichtig.

Die häufigste Ursache für eine vielfach vorkommende Erkrankung der Leber, die Leberentzündung oder Hepatitis, ist die sogenannte Fettleber. Davon sprechen Mediziner, wenn in den Leberzellen übermäßig viel Fett eingelagert ist. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der alkoholbedingten und der sogenannten nicht-alkoholinduzierten Fettlebererkrankung. Als häufigste Ursachen für Letztere gelten mit rund 70 bis 90 Prozent Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas), aber auch der Diabetes-Typ 2.

„Säuferleber“?

Die Gefahr, die von einer im Volksmund genannten „Säuferleber“ ausgeht, ist unterdessen hinlänglich bekannt. Gemeint ist die durch übermäßigen Alkoholgenuss hervorgerufene Leberzirrhose. Weniger verbreitet in der Öffentlichkeit ist das Wissen, dass auch eine nicht-alkoholbedingt verfettete Leber eine Hepatitis oder gar Zirrhose und Leberkrebs zur Folge haben kann. Deshalb ist es ratsam, bei der Ernährung ebenfalls die Gesundheit der Leber mit zu berücksichtigen.

Als tückisch kann sich in dem Zusammenhang erweisen, dass die Leber schmerzunempfindlich ist. Dadurch bleiben Erkrankungen dieses Organs vielfach zunächst unerkannt. Auch kann eine angeschlagene Leber ihre Aufgaben noch weitgehend erfüllen, weshalb Schädigungen oft erst spät wahrgenommen werden. Meist verläuft eine Verfettung der Leber schleichend, ohne dass der Betroffene dies registriert. Denn wahrnehmbare Beschwerden treten erst relativ spät auf, wenn das Organ auch bereits deutlich vergrößert ist. Doch solche Veränderungen werden in der Regel nur vom Arzt festgestellt – etwa bei einem Ultraschall im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung oder eines medizinischen Checks. Ein an einer Fettleber leidender Patient bemerkt an sich selbst vielleicht weniger Appetit, mitunter ein Völlegefühl, Unwohlsein und/oder einen Druck im rechten Oberbauch.

Risiko „Apfelform“

Mediziner gehen heute davon aus, dass Menschen mit einer sogenannten „Apfelform“, bei denen sich also Fett überwiegend um den Bauch herum ansammelt, eher zur Entwicklung einer Fettleber tendieren als andere. Deshalb sollten diese Personen vermehrt auf Fetteinlagerungen in der Leber hin untersucht werden, raten die Experten.

Nach Einschätzung von Fachleuten leiden 25 Prozent der Weltbevölkerung und rund 30 Prozent der Menschen in westlichen Industriestaaten unter einer nicht-alkoholbedingten Fettlebererkrankung. Und bereits jedes dritte übergewichtige Kind weltweit soll eine Fettleber aufweisen. All diese Personen leben mit dem Risiko, als Folge der verfetteten Leber eine Leberzirrhose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch Diabetes zu bekommen. Mit einer Zirrhose wächst zugleich auch die Gefahr, an Leberkrebs zu erkranken.

Der enge Zusammenhang zwischen Leberverfettung und Diabetes wird daran deutlich, dass Studien zufolge rund 50 bis 75 Prozent der Typ-2-Diabetiker an einer Fettleber leiden sollen. Doch nicht nur für solche Patienten gibt es auch gute Nachrichten: Mit einer der Erkrankung entsprechenden Ernährung lässt sich etwas gegen das in der Leber eingelagerte Fett unternehmen. Daher gilt die grundsätzliche Empfehlung für mehr Wohlbefinden und eine nachhaltige Gesundheit ebenfalls für Leberpatienten: mit einer Gewichtsreduktion und einem gesünderen Lebensstil unerwünschten und ungesunden Fetteinlagerungen entgegenzuwirken und am besten gleich vorzubeugen.

Gewichtsreduktion und Bewegung helfen

Gerade eine Verminderung des Körpergewichts kann nach Aussage von Experten hier schon viel Gutes bewirken. Denn bereits durch eine Gewichtsabnahme um fünf Prozent lässt sich demnach der Fettgehalt in der Leber um bis zu 30 Prozent reduzieren.

Damit empfiehlt sich eine Almased-Kur gleich in mehrfacher Hinsicht, für Diabetiker und solche, die dies erst gar nicht werden wollen. Denn Studien haben inzwischen nachgewiesen, dass der proteinreiche und kohlenhydratarme Almased-Shake als Alternative zum Verzehr energiereicher Lebensmittel eine nachhaltige Ernährungsumstellung erleichtert. Dadurch können Typ-2-Diabetiker ihre Blutzuckerwerte langfristig unter Kontrolle bringen und sogar senken. Und die garantierte Senkung des Körpergewichts mittels Almased-Drinks hilft, einer Verfettung der Leber entgegenzuwirken. So kann man einer Fettleber und deren Folgen – wie Diabetes – auch vorbeugen.

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